Energietechnik
Siemens kauft in China zu

Der Mischkonzern Siemens übernimmt zwei Energietechnikzulieferer in China. Hintergrund: der Ausbau des chinesischen Stromnetzes. Siemens hat große Erwartungen.

HB MÜNCHEN. Siemens sichert sich für den Ausbau des chinesischen Stromnetzes zwei einheimische Zulieferer. Der Konzern übernehme das Ruder bei dem Metallbearbeiter Yangtze Delta Manufacturing (YDM) und der Aluminiumgießerei GIS Steel & Aluminium Products, teilte Siemens am Mittwoch mit. "Mit diesem Schritt erweitert Siemens sein globales Produktionsnetzwerk für Hochspannungsleistungsschalter in China", hieß es in der Mitteilung. Siemens rechne in der Volksrepublik langfristig mit einer anhaltend hohen Nachfrage für Produkte zur Hochspannungsenergieübertragung. China baut seine Infrastruktur massiv aus, darunter auch seine Stromnetze.

Die beiden Unternehmen mit Sitz in Hangzhou hätten im vergangenen Jahr zusammen einen Umsatz von rund 65 Mio. Euro erwirtschaftet und beschäftigten 600 Mitarbeiter. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden.

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