Energieversorger: Eon macht wieder ein Plus

Energieversorger
Eon macht wieder ein Plus

Der Düsseldorfer Energieversorger Eon kommt langsam aus der Krise – im vergangenen Geschäftsjahr schrieb der Konzern wieder schwarze Zahlen. Der Ausblick für 2013 ist allerdings verhalten.
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DüsseldorfBei Eon geht es langsam wieder aufwärts. Der Energiekonzern erzielte im vergangenen Jahr einen Konzernüberschuss von 2,6 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch bei der Vorlage seines Geschäftsberichtes mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatten die Düsseldorfer mit einem dicken Minus abgeschlossen. Anders als etwa der Essener Konkurrent RWE konnte das Unternehmen zudem seinen Strom- und Gasabsatz leicht steigern, so dass der Umsatz insgesamt um 17 Prozent zulegte.

Auch die Investitionen des Konzerns stiegen leicht um 7 Prozent auf rund 7 Milliarden Euro, mehr als 25 Prozent investierte Eon in den Ausbau seiner erneuerbaren Energien. Seine Schulden konnte der Konzern jedoch nur sehr leicht senken. Während die wirtschaftliche Nettoverschuldung im Jahr 2011 noch rund 36,4 Milliarden Euro betrug, lag sie im vergangenen Jahr bei 35,9 Milliarden Euro.

Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen legte im Jahr 2012 um 16 Prozent auf  10,8 Milliarden Euro zu. Das lag jedoch vor allem daran, dass das Ergebnis im Vorjahr stark belastet war durch den Ausstieg aus der Kernenergie. Zudem konnte Eon mit seinen Gaslieferanten bessere Konditionen vereinbaren.

Nachdem das Unternehmen inzwischen bereits rund 17 Milliarden Euro durch den Verkauf von Geschäftsteilen eingenommen hat, kündigte der Vorstand am Mittwoch weitere Schritte an. So sollen bis spätestens 2014 die Regionalversorger Eon Westfalen Weser und Eon Mitte einen neuen Eigentümer bekommen. Zudem will Eon seine Anteile am britischen Urananreicherungsunternehmen Urenco verkaufen. Die drei Verkäufe sollen den Düsseldorfern weitere zwei Milliarden Euro in die Kassen spülen.

Für den Ausblick zeigt sich der Konzern weiterhin verhalten. Bereits im November hatte Eon seine Prognose des EBITDA für 2013 runtergeschraubt auf 9,2 bis 9,8 Milliarden Euro. Diese Zahl bestätigte der Konzern am Mittwoch. Eon befindet sich wie auch die anderen großen Energieversorger derzeit auf drastischem Sparkurs. Das zeigt sich auch in den Mitarbeiterzahlen, die von rund 78.900 auf rund 72.100 zurückgingen.

Auch den Vorschlag für die Dividende behielt der Konzern bei. Sie soll, wie Eon bereits Ende Januar mitteilte, bei 1,10 Euro liegen und damit um 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zulegen.

Mit Material von dpa

Dana Heide ist Korrespondentin in Berlin.
Dana Heide
Handelsblatt / Korrespondentin

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  • Es ist schon erstaunlich, dass viele Leute nicht lesen können und immer in das selbe Horn blasen. 60% des Preises für die KWh sind den staatlichen Abgaben geschuldet. Sie müssten nur in Ihre Jahresabrechnung schauen. Immer die Farbe grün vor der Brille. Es ist schlimm diese Grüne Volksverdummung

  • Sie solten erst überlegen, bevor Sie unqualifizierte Aussagen machen.

  • Trotz aller Verschwörungstheorien wird kein Jesus herabsteigen und sich um die Energiepreise kümmern.
    Sofern man den Strom nicht selbst stricken kann, sollte man daran denken, daß es um existenzielle Probleme geht, wenn wir den Anbietern ständig Knüppel in die Beine werfen.
    Und wer über sein Gelaber hinaus was machen will, der kann seine Situation verbessern und die Aktien von EON kaufen. Denn die sind so billig wie nie zu haben und die Verzinsung senkt den Strompreis individuell. Alles andere bleibt Eigenverdummung genährt von Neid und führt bald zu geizbedingter Herzkranzgefäßverängung mit baldigem Tod. Wäre auch eine Lösung, das spart auch Strom.

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