Eine schwache Energienachfrage in Großbritannien und auf seinem Heimatmarkt dämpft den Gewinnanstieg beim spanischen Versorger Iberdrola. Zudem sei die Stromerzeugung aus Wasserkraft zuletzt gering gewesen, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Das habe zu größerer Abhängigkeit von den teuren Rohstoffen Gas und Kohle geführt. In Brasilien und den USA habe die Stromnachfrage allerdings zugelegt. Insgesamt sei der Gewinn (Ebitda) in den ersten neun Monaten um 0,4 Prozent auf 5,59 Milliarden Euro gestiegen. Analysten hatten im Schnitt etwas mehr erwartet. Seine Gewinn-Prognose für 2012 behielt Iberdrola bei. Für 2011 soll zudem eine Dividende mindestens auf Vorjahreshöhe gezahlt werden.