Energieversorger Ratingagentur Moody's stuft EnBW herab

Der Druck auf den angeschlagenen Energieversorger EnBW wächst: Die Ratingagentur Moody's beurteilt die Kreditwürdigkeit des Unternehmens schlechter.
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Das Firmenlogo des Energieversorgers EnBW Quelle: dapd

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StuttgartFür den finanziell angeschlagenen Versorger EnBW könnte die Refinanzierung am Kapitalmarkt künftig teurer werden. Die Ratingagentur Moody's senkte ihre Bonitätsnote für den vom Atomausstieg in Deutschland hart getroffenen Karlsruher Konzern am Dienstag um eine Stufe auf „A3“. Den Ausblick bewerten die Finanzanalysten mit „negativ“. Damit signalisiert die Ratingagentur, dass EnBW die bisher mit Zähnen und Klauen verteidigte Rating-Kategorie „A“ künftig verlieren könnte.

Die positiven Einflüsse auf die Finanzstruktur durch die geplanten Beteiligungsverkäufe, die anvisierte Kapitalspritze und das laufende Sparprogramm könnten möglicherweise nicht ausreichen, um die Einbußen durch dem Zwangsstopp von zwei der vier Atomkraftwerke auszugleichen, urteilte Moody's. In den Jahren 2012 und 2013 fielen zudem Kosten für CO2-Klimazertifikate an.
Bei der Ratingagentur Moody's kommt EnBW damit etwas schlechter weg als bei Standard & Poor's, die Ende November die Bonitätsnote „A-“ (vergleichbar mit dem „A3“-Rating von Moody's) bestätigt, aber den Ausblick auf „stabil“ von bisher „negativ“ angehoben hatte.

  • rtr
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