Industrie

_

Energieversorger: Vattenfall beginnt mit Verkauf von finnischen Netzen

Vattenfall-Bürohaus in Berlin: Der Konzern trennt sich von seinen Netzen. Quelle: dpa
Vattenfall-Bürohaus in Berlin: Der Konzern trennt sich von seinen Netzen. Quelle: dpa

HelsinkiDer schwedische Energiekonzern Vattenfall hat Insidern zufolge mit dem Verkauf von Leitungsnetzen in Finnland begonnen. Infrastrukturfonds könnten dafür mehr als eine Milliarde Euro zahlen, sagten mehrere mit den Plänen vertraute Personen am Dienstag. Die beratenden Institute Deutsche Bank und Danske Bank haben Finanzkreisen zufolge Interessenten bereits vertrauliche Vereinbarungen zugesandt.

Anzeige

Herzstück des Verkaufs ist Vattenfalls Hochspannungsnetz. Vattenfall ist einer der größten Energieversorger in Europa und verkauft derzeit Teile seines Geschäfts, um Kosten zu senken und seine Schulden abzubauen. Der deutsche Atomausstieg verschärft dabei den Druck, weil lukrative Einnahmen wegbrechen.

Zuletzt hatte der deutsche Energiekonzern RWE bekannt gegeben, sich von seinem Stromnetz in Deutschland zu trennen. Der Verkauf der Tochter Amprion an eine Investorengruppe um die Commerzbank sei perfekt, hieß es in Finanzkreisen. Der Kaufpreis betrage etwas mehr als eine Milliarde Euro - inklusive Schulden. RWE werde aber noch eine Minderheitsbeteiligung von rund 25 Prozent behalten. Der Konzern selbst lehnte einen Kommentar ab.

Amprion ist eines von vier Unternehmen, die für eine Region der deutschen Höchstspannungsleitungen zuständig sind. Es betreibt 11 000 Kilometer an Leitungen in West- und Südwestdeutschland, über die 25 Millionen Einwohner versorgt werden.

  • Die aktuellen Top-Themen
Wegen Steuerbetrugs: Bewährungsstrafe für Dolce und Gabbana

Bewährungsstrafe für Dolce und Gabbana

Gerade so dem Gefängnis entwischt sind die beiden italienischen Designer Domenico Dolce und Stefano Gabbana. Wegen Steuerhinterziehung in Höhe von Hunderten Millionen Euro wurde sie zur Bewährungsstrafen verurteilt.

Großauftrag an Boeing: Ryanair-Chef stänkert gegen Germanwings

Ryanair-Chef stänkert gegen Germanwings

Michael O’Leary bestellt 175 Flugzeuge von Boeing. Damit will der Billigflieger weiter wachsen. Auch in Deutschland, wo Lufthansa die Tochter Germanwings ausbaut. Grund genug für eine Verbalattacke des Ryanair-Chefs.

  • Business-Lounge
Business-Lounge: Die großen Auftritte der Entscheider

Die großen Auftritte der Entscheider

Premieren, Feste, Symposien oder Jubiläen – es gibt viele Anlässe, bei denen die Größen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft im Mittelpunkt stehen. Verfolgen Sie die Auftritte in Bildern.

Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DEUTSCHLANDS ANZEIGENPORTAL FÜR UNTERNEHMENS-VERKAUF UND UNTERNEHMENSNACHFOLGE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Verkaufsangebote Verkaufsgesuche




 

.

Mit dem Jobturbo durchsuchen Sie mehr als 215.000 Stellenanzeigen in 36 deutschen Stellenbörsen.
Diese Jobs suchen die Handelsblatt-Leser:
1. Ingenieur   6. Bauingenieur
2. Geschäftsführer   7. Marketing
3. Financial Analyst   8. Jurist
4. Controller   9. Volkswirt
5. Steuerberater   10. Designer