Energiewende Stadtwerke investieren Milliarden

Die Stadtwerke wollen ihren Anteil an der Stromversorgung bis 2020 verdoppeln und nehmen viel Geld in die Hand Vertreter der kommunalen Energieunternehmen fordern eine stärkere Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung.
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Die Stadtwerke Trier haben 30 Millionen Euro in den Bau eines 25 Hektar großen Solarparks investiert. Quelle: dpa

Die Stadtwerke Trier haben 30 Millionen Euro in den Bau eines 25 Hektar großen Solarparks investiert.

(Foto: dpa)

BerlinDie Stadtwerke wollen im Zuge der Energiewende in den nächsten Jahre mindestens 6,7 Milliarden Euro in neue Kraftwerke investieren. Insgesamt sollen Kapazitäten mit einer Leistung von 3272 Megawatt entstehen, was der Leistung von fast drei Atomkraftwerken entspricht. Dies geht aus neuen Zahlen des Verbands der kommunalen Unternehmen (VKU) hervor. Damit soll der Anteil der Stadtwerke von 9,8 Prozent an der Stromversorgung bis 2020 verdoppelt werden.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) traf am Donnerstag im Kanzleramt mit Wirtschafts- und Gewerkschaftsvertretern zusammen, um Hindernisse beim Atomausstieg bis 2022 zu besprechen. Auch der VKU nahm teil. Regierungssprecher Steffen Seibert betonte im Vorfeld, es gehe um einen Gedankenaustausch. Die Industrie warnt seit Wochen vor zu hohen Kosten durch den Atomausstieg bis 2022 und fürchtet durch höhere Strompreise eine Abwanderung energieintensiver Betriebe. Bis 2020 will die Regierung den Ökostromanteil von heute 20 auf mindestens 35 Prozent steigern.

Neuinvestitionen für 2,2 Milliarden Euro
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