Engere Einbindung in Konzern
Schweizer Siemens Gebäudetechnik enttäuscht

Nach schwachen Leistungen nimmt der Technologiekonzern Siemens seine Schweizer Tochter Siemens Building Technologies (SBT) enttäuscht an die kurze Leine.

HB ZÜRICH. Der neue SBT-Chef Heinrich Hiesinger, der vor einem Monat vom Siemens-Konzern kommend den bisherigen SBT-Chef Oskar Ronner abgelöst hat, will den Schweizer Ableger stärker in den Gesamtkonzern einbinden, wie er am Dienstag auf einer Medienkonferenz sagte.

Dass der Münchner Konzern mit seiner Schweizer Tochter nicht zufrieden ist, hatte Konzernchef Heinrich von Pierer Anfang Juli in einem Zeitungsinterview klar und deutlich gesagt: „Faktum ist, dass SBT unter seinen Möglichkeiten arbeitet,“ sagte von Pierer damals dem Züricher „Tagesanzeiger“. Ende Juli kündigte Siemens dann den Wechsel an der SBT-Spitze an. Nun geht es laut Hiesinger um die Integration von SBT in die weltweite Organisation des Konzerns, die bereits jetzt weiter vorangetrieben worden sei. Der Prozess müsse weiter gehen, denn, so der Manager, „wir bewegen uns mit Ausnahme der Sicherheitstechnik in einem stagnierenden oder gar rückläufigen Markt“.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr ging der SBT-Umsatz um gut elf Prozent auf 4,99 Milliarden Euro zurück. In den künftigen Kerngeschäften - SBT ist daran, die Gebäudebewirtschaftung (Facility Management) zu devestieren und hat Teile bereits veräussert - und unter Ausklammerung von Währungseffekten sei der Umsatz indessen leicht gestiegen. Der Gewinn von Zinsen und Steuern (EBIT) halbierte sich beinahe auf 101 Millionen Euro. Ohne Sondereffekte habe das Ergebnis trotz des geringeren Umsatzes auf Vorjahresniveau gelegen.

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