Entkonsolidierung des Ford-Joint-Ventures
ZF rutscht in die roten Zahlen

Der Ausstieg aus dem Bau von Automobilgetrieben mit dem US-Konzern Ford hat den drittgrößten deutschen Autozulieferer deutlich belastet. ZF Friedrichhafen ist dadurch 2003 tief in die Verlsutzone gerutscht.

HB STUTTGART. Durch außerordentliche Verluste von 170 Mill. €, vor allem im Zusammenhang mit der Entkonsolidierung des Ford-Joint-Ventures, sei ein Fehlbetrag von 162 Mill. € entstanden, teilte ZF Friedrichshafen am Mittwoch mit. Ein Jahr zuvor war der Gewinn schon auf 29 von 150 Mill. € eingebrochen. Der Betriebsgewinn ging im vergangenen Jahr auf 149 (Vorjahr: 180) Mill. € zurück. Vorstandschef Siegfried Goll erklärte den operativen Rückgang mit dem steigenden Preisdruck der Autohersteller.

Für das laufende Jahr gibt sich ZF optimistischer: Im ersten Quartal sei der Konzernumsatz vor allem auf Grund neuer Anläufe von Pkw-Volumenmodellen um acht Prozent auf 2,4 Mrd. € gewachsen, für das Gesamtjahr sei ein Plus von fünf Prozent zu erwarten. 2003 war der Umsatz durch den Ausstieg bei ZF Batavia auf 8,92 (9,17) Mrd. € geschrumpft, bereinigt um diesen Effekt wäre er nach Unternehmensangaben um zwei Prozent gestiegen.

Das operative Ergebnis von ZF soll sich 2004 auch mit Hilfe einer Reduzierung der Entwicklungsausgaben auf fünf Prozent vom Umsatz und die Sachinvestitionsquote auf sechs von zuvor sieben Prozent nachhaltig verbessern. „ZF wird wieder ein ordentliches positives Ergebnis erreichen“, sagte Finanzchef Paul Ballmeier.

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