Entlassungen bei Harley-Davidson
Asiatische Konkurrenz fährt den Kult-Bikern davon

Harley-Davidson will nach schwachen Quartalszahlen Stellen streichen. Die asiatische Konkurrenz und der stake Dollar machen den Bikern zu schaffen. Die Aktie fiel um mehr als zwölf Prozent.

ChicagoDer Motorradhersteller Harley-Davidson will nach überraschend schwachen Quartalszahlen Stellen streichen. Das eingesparte Geld solle in Werbung und Produktentwicklung gesteckt werden, teilte der Konzern mit.

Das Traditionsunternehmen bekommt in diesem Jahr scharfen Gegenwind, weil ausländische Konkurrenten ihre Preise senken können, während Harley der erstarkte Dollar zu schaffen macht.

Das US-Geschäft war für den BMW-Konkurrenten aus Milwaukee im abgelaufenen Quartal besonders schwierig: Der Absatz ging um 2,5 Prozent zurück. Der Marktanteil sank sogar um 3,9 Punkte. International dagegen stieg der Absatz um fast ein Prozent.

Investoren reagierten verschreckt auf den Vierteljahresbericht, vor allem weil die Firma die Gewinnprognose für dieses Jahr zusammenstrich. Das Quartalsergebnis von 140 Millionen Dollar lag unter den Analystenerwartungen. Die Harley-Aktie fiel um mehr als zwölf Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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