Entscheidung der EU-Kommission
Übernahmen von Degussa und BASF gebilligt

Nach einer Entscheidung der EU-Kommission darf der Spezialchemiekonzern Degussa das Geschäft mit besonders saugfähigen Stoffen des US-Konkurrenten Dow Chemical übernehmen. Parallel bekam der Chemiekonzern BASF grünes Licht für die Übernahme der Bauchemiesparte von Degussa.

HB BRÜSSEL. Die Übernahme der Dow-Sparte durch Degussa stelle keine Beeinträchtigung des Wettbewerbs dar, erklärten die EU-Kartellwächter am Mittwoch in Brüssel. Degussa hatte angekündigt, im Zuge der Transaktion Produktionsanlagen von Dow Chemical in Rheinmünster bei Baden-Baden zu übernehmen. Dort werden so genannte Superabsorber hergestellt, die wegen ihrer Saugfähigkeit vor allem in Babywindeln und anderen Hygieneprodukten Verwendung finden. Degussa sieht sich in diesem Bereich als Weltmarktführer.

Der Chemiekonzern BASF darf auf der anderen Seite die Bauchemiesparte der Degussa AG übernehmen. Das teilte die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel nach einer vierwöchigen Wettbewerbsuntersuchung mit. BASF will das Bauchemiegeschäft von Degussa für 2,8 Mrd. Euro übernehmen. Die Degussa AG gehört mehrheitlich dem Bergbaukonzern RAG, der selbst an die Börse strebt.

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