Entscheidung zu VW-Gesetz: Wiedeking wartet auf Signal zu VW

Entscheidung zu VW-Gesetz
Wiedeking wartet auf Signal zu VW

In Brüssel fällt am Dienstag eine Vorentscheidung über die Zukunft des umstrittenen VW-Gesetzes. Es wird erwartet, dass der Generalanwalt, der dem Europäischen Gerichtshof sein Gutachten präsentiert, für eine Abschaffung des Gesetzes votiert.

hof DÜSSELDORF. Üblicherweise folgt das Gericht der Meinung des Generalanwalts. Er prüft vor allem, ob die im VW-Gesetz verankerte Stimmrechtsbegrenzung in der Hauptversammlung auf 20 Prozent mit den Regeln des freien Kapitalverkehrs vereinbar ist.

Wenn Aussicht besteht, dass diese Regelung fällt, wird Porsche-Chef Wendelin Wiedeking grünes Licht für eine weitere Aufstockung der Anteile an VW von bislang gut 27 Prozent auf knapp unter 30 Prozent geben. Darauf deuten Informationen aus Unternehmenskreisen hin, nachdem Porsche bereits prinzipiell Interesse an einer Aufstockung erklärt hat.

Während sich Wiedeking mehrfach gegen das Gesetz ausgesprochen hat, das die Macht des Landes Niedersachsen als zweitgrößtem VW-Aktionär sichert, plädierte der VW-Betriebsratsvorsitzende Bernd Osterloh gestern vor der Belegschaft erneut für ein Beibehalten der Regelung. Er sieht bei einer Abschaffung den Erhalt der VW-Standorte in Gefahr.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%