Entspannung bei anderen Herstellern
LKW-Blockaden legen Opel-Produktion lahm

Bei deutschen Autobauern halten sich die Produktionsausfälle infolge der Blockaden spanischer Lastwagenfahrer bisher in Grenzen. Opel in Eisenach ist allerdings hart getroffen.

HB HAMBURG. Nach einigen Stillständen vergangene Woche und am Wochenende meldeten am Montag bis auf Opel alle Hersteller eine Rückkehr zur Normalität. "Wir laufen wieder normal, alle Werke produzieren", sagte ein Sprecher von Europas größtem Autobauer Volkswagen. In den VW-Werken in Portugal und Spanien hatte vergangene Woche wegen ausbleibender Teile teilweise die Produktion geruht. Noch unklar war, welche Auswirkungen Schleichfahrten französischer Lkw-Fahrer auf die Belieferung der Werke haben werden.

Auch BMW und Daimler meldeten zu Wochenbeginn keine Beeinträchtigungen. Im BMW-Werk im britischen Oxford hatten die Bänder vergangene Woche vorübergehend stillgestanden, im Werk Leipzig war am Freitag die Spätschicht ausgefallen, in Regensburg die Samstagsschicht. Bei Mercedes hieß es, es gebe keine Engpässe.

Dagegen ruhte im Opel-Werk in Eisenach die Produktion weiter. Nach der Nachtschicht von Freitag auf Samstag fiel dort auch die Frühschicht am Montag aus. "Das ist für uns sehr ärgerlich, weil der Corsa ein absoluter Renner ist und die Kunden auf das Fahrzeug warten", sagte ein Sprecher der Rüsselsheimer GM-Tochter. In einer Schicht laufen dort üblicherweise rund 200 Wagen vom Band. In Spanien war die Automobilindustrie wegen der Streiks der Lkw-Fahrer gegen die hohen Treibstoffkosten vergangene Woche weitgehend zum Erliegen gekommen.

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