Entwarnung
Schweiz hebt Verbot von Novartis-Grippeimpfstoff auf

In der Schweiz können Grippeimpfstoffe des Herstellers Novartis wieder ausgeliefert und angewandt werden. Die fraglichen Partikel seien gewöhnliche Eiweißverklumpungen, erklärte die zuständige Aufsichtsbehörde.
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ZürichDie Schweiz hat das in der vergangenen Woche verhängte Auslieferungs- und Anwendungsverbot für Grippeimpfstoffe des Pharmakonzerns Novartis aufgehoben. Der Basler Arzneimittelhersteller konnte die Qualität der Chargen dokumentieren, die in der Schweiz ausgeliefert wurden und noch ausgeliefert werden sollen, wie die Aufsichtsbehörde Swissmedic am Mittwoch mitteilte.

Bei den in Impfstoff-Spritzen festgestellten Partikel handle es sich nicht um Verunreinigungen, sondern um Verklumpungen normaler Eiweißbestandteile des Impfstoffs. „Solche Aggregate können bei der Herstellung des Impfstoffs entstehen, lösen sich bei korrekter Anwendung der Spritze - leichtes Schütteln vor der Injektion - jedoch auf“, erklärte die Behörde.

Die Italienischen Behörden, die mit ihrem Auslieferungsstopp den Stein ins Rollen gebracht hatten, untersuchen den Fall weiterhin und kündigten eine Entscheidung in den nächsten Tagen an. In Deutschland sagte eine Sprecherin des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), das für die Impfstoff-Genehmigung zuständig ist, die fünf vom Markt genommenen Novartis-Chargen könnten nicht wieder freigegeben werden.

Weitere Chargen seien nicht beanstandet worden. Österreich hält die Empfehlung, auf andere Präparate auszuweichen, vorerst aufrecht, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums. In Kanada gaben die Behörden Agrippal und Fluad nach Novartis-Angaben wieder zur Anwendung frei.

Italien hatten vor einer Woche als erstes Land die Auslieferung der Grippeimpfstoffen Agrippal und Fluad wegen möglicher Nebenwirkungen gestoppt. Weiße Partikel, die in einer Spritzen-Charge aus dem Novartis-Werk Rosia nahe der toskanischen Stadt Siena festgestellt worden waren, hatten die Angst vor potenziell schädlichen Verunreinigungen geschürt.

Die Schweiz und andere Länder, darunter Deutschland, zogen nach. In Deutschland warnten Ärzte in der Folge vor einem Impfstoff-Engpass und in der Schweiz empfahlen die Behörden, vorrangig Gesundheitspersonal und Risikogruppen zu impfen - etwa Schwangere und Menschen mit chronischen Erkrankungen sowie Personen ab einem Alter von 65 Jahren.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Würden Leute wie Sie etwas zu sagen haben, hätten wir die Pocken nie ausgerottet.

  • Auf Grippeimpfungen verzichte ich seit der Panik mit der Schweinegrippe, weil der unverbrauchte quecksilberhaltige schädliche Impfstoff in die normalen Grippeimpfungen gemischt wurde.
    Dieses hat mir meine Hausärztin bestätigt als das auch in der Presse zu lesen war. Anscheinend verzichten immer mehr Bürger auf diese wohl nur in der Werbung wichtigen Impfungen.

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