Entwicklung wie bei Renault
Umsatzrückgang bei Peugeot Citroen

Nach einem verkaufsschwachen dritten Quartal kann der französische Autobauer PSA Peugeot Citroen seine Umsatzrendite im zweiten Halbjahr nicht halten.

HB PARIS. Der Umsatz sank nach Firmenangaben von Donnerstagabend in einem sehr wettbewerbsintensiven Marktumfeld in Westeuropa um 1,8 Prozent auf 12,54 Mrd. Euro. In den ersten neun Monaten ergab sich damit ein Minus von 0,3 Prozent auf 41,63 Mrd. Euro. Analysten hatten im Schnitt im Quartal 12,6 Mrd. und im Dreivierteljahr mit 41,7 Mrd. gerechnet. Die operative Umsatzrendite werde im zweiten Halbjahr nicht auf dem Niveau der ersten Jahreshälfte von 2,4 Prozent liegen, kündigte das Unternehmen an.

Der Absatz sank in den ersten neun Monaten um 3,6 Prozent auf 1,698 Mill. Stück, wie PSA mitteilte. Die zweite Jahreshälfte werde vor allem von der Entwicklung der Verkäufe in Westeuropa abhängen. Diese wiederum würden maßgeblich von der Auslieferung neuer Modelle wie dem Peugeot Boxer sowie Fahrzeugen der Reihe Citroen Relay bestimmt.

PSA hatte erst kürzlich seine Bemühungen verstärkt, Kosten zu senken und damit rentabler zu arbeiten. Auch Rivale Renault verbuchte im abgelaufenen Dreivierteljahr einen Umsatzrückgang. Das Minus fiel allerdings etwas geringer aus als von Branchenexperten befürchtet. Renault hielt aber anders als PSA an seinem Umsatzrenditeziel von 2,5 Prozent fest.

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