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25.06.2008 
Möglicher Milliardendeal

Eon bietet Gazprom-Aktien für Gasfeld

Der Energiekonzern Eon hat der russischen Gazprom für die angestrebte Beteiligung am sibirischen Gasfeld Juschno Russkoje einen Teil seiner Gazprom-Aktien angeboten. Es ist ein Milliardendeal, über den die Unternehmen derzeit nach Handelsblatt-Informationen verhandeln.

Arbeiter in einem Gasfeld. Der Energiekonzern Eon ist sehr interessiert an einer Beteiligung am sibirischen Gasfeld Juschno Russkoje. Foto: ReutersLupe

Arbeiter in einem Gasfeld. Der Energiekonzern Eon ist sehr interessiert an einer Beteiligung am sibirischen Gasfeld Juschno Russkoje. Foto: Reuters

HB DÜSSELDORF/MOSKAU. Eon sei bereit, für einen Anteil von 25 Prozent minus einer Aktie an der Betreibergesellschaft des Gasfelds Juschno Russkoje Gazprom-Aktien im Wert von sieben Mrd. Dollar (rund 4,5 Mrd. Euro) abzugeben, erfuhr das Handelsblatt aus Unternehmenskreisen. Offenbar liegt Gazprom die Offerte schriftlich vor.

Eon bemüht sich seit Jahren um einen Einstieg bei Juschno Russkoje, an dem auch der Chemiekonzern BASF beteiligt ist. Die Düsseldorfer hatten sich aber bislang nicht mit Gazprom auf die Modalitäten einigen können - auch weil die Russen wegen des stark gestiegenen Gaspreises Nachbesserungen forderten.

Der größte deutsche Energiekonzern hält über seine Tochter Ruhrgas 6,4 Prozent an Gazprom. Aktien im Wert von sieben Mrd. Euro entsprechen etwa einem Anteil von gut zwei Prozent an dem russischen Gasmonopolisten.

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