
DüsseldorfEine hohe Überweisung aus Russland wird die Gewinnerwartungen des Energieriesen Eon nicht in die Höhe treiben: Die vom russischen Gazprom-Konzern angekündigte Zahlung an europäische Großkunden sei in den Prognosen bereits berücksichtigt, teilte ein Sprecher des Düsseldorfer Konzerns am Dienstag mit.
Gazprom hatte zuvor angekündigt, bis Ende des Jahres noch eine Milliarde Euro an seine europäischen Großkunden zurückzahlen zu wollen. Der größte Teil solle an den deutschen Energiekonzern Eon gehen. Eon hatte nach langen Verhandlungen mit Gazprom Preissenkungen durchgesetzt. Eon -Chef Johannes Teyssen hatte die positiven Ergebniseffekte aus den Gas-Neuverhandlungen im August auf 1,2 Milliarden Euro beziffert.
Die nun angekündigte Rückzahlung Gazproms sei aber bereits in den mit dem Halbjahresbericht vorgelegten Ergebniseffekten enthalten, betonte ein Eon-Sprecher.