Eon und CEZ erhalten Zuschlag
Eon bekommt grünes Licht in Rumänien

Eon kommt bei zwei rumänischen Stromversorgern zum Zug. Die rumänische Regierung hat Deutschlands größtem Energiekonzern und dem tschechischen Konkurrenten CEZ den Zuschlag für zwei heimische Anbieter erteilt.

HB BUKAREST. „Die beiden Investoren wurden zu abschließenden Verhandlungen über den endgültigen Privatisierungsvertrag eingeladen“, teilte das Wirtschaftsministerium am Donnerstag in Bukarest mit. Zu weiteren Einzelheiten wie etwa dem Preis machte die Behörde keine Angaben. Nach Schätzungen von Analysten war CEZ bereit, 201 Mill. € für Electrica Oltenia zu bezahlen. Rrumänischen Medien zufolge hat CEZ das beste Angebot für diesen Versorger mit seinen rund 1,36 Mill. Kunden abgegeben, Eon die beste Offerte für Electrica Moldavia mit seinen 1,31 Mill. Kunden. Eon und CEZ waren die einzigen internationalen Energieunternehmen, die bindende Gebote für die beiden Versorger abgegeben hatten.

Rumänien hatte strategischen Investoren jeweils 24,62 % der Anteile beider Versorger angeboten. Diese mussten sich jedoch verpflichten, im Wege von Kapitalerhöhungen ihre Anteile auf 51 % zu erhöhen. Rumänien hat vor dem für 2007 angestrebten EU-Beitritt die Bemühungen zur Privatisierung der Stromwirtschaft forciert.

Eon verfolgt seit Monaten eine Expansionsstrategie in Osteuropa. In Rumänien hat der Konzern bereits den Zuschlag für den Erwerb des lokalen Gasversorgers Distrigaz Nord erhalten. Zuletzt hatte die bulgarische Regierung ihre Zustimmung für den Erwerb zweier Stromverteiler durch Eon in diesem Land gegeben.

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