Erdöl-Förderung
BP will Teile des Alaska-Ölfelds hochfahren

Der britische Ölkonzern BP will seine durch ein Pipelineleck gedrosselte Produktion in Alaska bis Ende September offenbar teilweise wieder in Gang setzen.

HB NEW YORK. Aus mit der Sache vertrauten Kreisen verlautete am Donnerstag, Teile der östlichen Hälfte des Ölfeldes in Prudhoe Bay sollten wieder in Betrieb genommen werden. Dieser Schritt müsse allerdings noch vom US-Verkehrsministerium genehmigt werden, hieß es weiter. Ein BP-Sprecher wollte den Zeitplan weder bestätigen noch dementieren. BP arbeite derzeit noch daran, seine Pläne umzusetzen. Auch er verwies auf die ausstehende Genehmigung des Ministeriums.

Die nach dem Leck zunächst stark gedrosselte Tagesförderung in Prudhoe Bay war Anfang der Woche wieder auf über 200 000 Barrel gestiegen. Vor dem Auftreten des Lecks waren es noch 400 000 Barrel pro Tag. Aus den Kreisen verlautete, nach der nun geplanten Wiederinbetriebnahme von Teilen des Ölfelds bis Ende September könnten dort bis zu 100 000 Barrel produziert werden. Dann würden nur noch 100 000 Barrel ausfallen.

Die Beeinträchtigung der Förderung in Alaska hatte in den vergangenen Wochen zu einem Anstieg des Ölpreises beigetragen. Auch am Donnerstag sorgte die Nachricht von den BP-Plänen für Kursbewegungen am Ölmarkt: der Ölpreis verbilligte sich zeitweise um rund einen halben Dollar auf unter 70 Dollar je Barrel (knapp 159 Liter). Im Verlauf lag er etwas über 70 Dollar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%