Industrie

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Erfolgreicher Mini-SUV: Opel prüft Mokka-Fertigung in Europa

exklusivDer Mokka wird mehr und mehr zum Erfolgsmodell von Opel. Das tut dem krisengebeutelten Autobauer gut – und bald wohl auch einem europäischen Werk. Es wäre ein Erfolg für den neuen Opel-Chef Neumann.

Düsseldorf/BochumDer unerwartet große Verkaufserfolg des kleinen Opel-Geländewagens Mokka lässt eine Produktion des bisher nur in Korea gebauten Autos in Europa in greifbare Nähe rücken. Nach Informationen des Handelsblatts aus Konzernkreisen überlegt die Opel-Führung konkret, einen Großteil der laufenden Produktion von Korea nach Europa zu holen. Eine Entscheidung könnte bereits in den nächsten Wochen fallen, sagten drei mit der Situation vertraute Personen dem Handelsblatt.

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Den Zuschlag für eine Mokka-Fertigung in Europa würde das spanische Werk Saragossa erhalten, heißt es. „Der Mutterkonzern GM hat bekanntgegeben, Engineering-Untersuchungen durchzuführen, um über die bestehenden Möglichkeiten hinaus zusätzliche Produktionsstätten für kleine SUVs zu finden“, sagte ein Opel-Sprecher. „Alle weiteren Spekulationen inklusive derer, die das Werk Saragossa betreffen, können wir nicht bestätigen.“ Bisher war lediglich darüber spekuliert worden, dass die nächste Generation des Mokka in Europa gebaut werden könnte.

Für den neuen Opel-Vorstandschef Karl-Thomas Neumann wäre die Verlagerung nach Europa ein erster Achtungserfolg im weltweiten GM-Konzern. Denn bisher sind die Forderungen der Rüsselsheimer, Opel-Modelle heimzuholen, die nicht in Europa gefertigt werden, an Widerständen im Konzern gescheitert.

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Für Opel wäre der Mokka darum ein wichtiges Zeichen: Der Bau des kompakten Geländewagens in den eigenen Opel-Werken würde dafür sorgen, dass die Kapazitäten des Herstellers in Europa künftig besser ausgelastet werden, was die Verluste eindämmen hilft. Denn vor allem das große Werk in Spanien, wo bisher vor allem der Kleinwagen Corsa gebaut wird, ächzt unter drastischen Überkapazitäten.

Der Erfolg des Mokka könnte das ändern: Mehr als ein halbes Jahr nach dem Verkaufsstart hat er sich für Opel-Verhältnisse zum absoluten Bestseller entwickelt. Mehr als 100.000 Bestellungen sind bisher eingegangen. Der Wagen ist vor allem in Deutschland, Russland, England, Italien und Frankreich ein Renner. Während das Werk in Saragossa zum größten Profiteur werden könnte, gehen andere dagegen mit Sicherheit leer aus: Die Mitarbeiter des Opel-Werks Bochum.

  • 12.06.2013, 12:10 UhrPoorman

    Herr Herz, wann verstehen Sie endlich mal das der Opel Mokka nicht zusammen mit dem nicht baugleichen Chevrolet Trax in Korea vom Band läuft. Der Trax wird nur in Mexico gefertigt (San Luis Petosi). In Korea (Bupiyong) wird nur der Mokka und der baugleiche Buick Encore für China + USA gefertigt.

  • 11.06.2013, 01:05 UhrMasterMind

    Das klingt nach Autobild Leser :)

    Das Gerede vom Restwert ist doch Mumpitz. Prozentual liegen die Wertverluste ähnlich. Selbst zwischen VW und Kia/Hyundai liegen idR nur 1-2 Prozent.
    Wenn Sie aber für einen Golf bis zu 10k mehr bezahlt haben, haben Sie vom höheren Restwert auch nichts mehr.

  • 10.06.2013, 23:15 UhrMeineMeinung

    Man schreibt IHR eine scheiße!!! Bei Opel direkt ,den ganzen Werkstätten, und Zulieferen arbeiten noch immer insgesamt mehr als 100000 Menschen!!!!!!! Wer Hier zum Boykott Aufruft der sollte sich schämen!!!! wollt Ihr das alle Ihren Job verliern???? Ich fahre seit 10 Jahren Opel und an all meinen Fahrzeugen gab es nichts zu mekern!!!! Ich werde die Marken und Leute weiter unterstützen!!!! euch wünsche ich keine gute zukunft............

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