Industrie

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Erfolgszahlen: Chrysler steigert Gewinn um 80 Prozent

Während Mutterkonzern Fiat unter der Absatzkrise in Europa leidet, legt der US-Autobauer Chrysler einen Gewinnsprung hin. Auch der Umsatz legte um 18 Prozent zu.

Glänzende Zahlen für den US-Autobauer Chrysler. Quelle: dapd
Glänzende Zahlen für den US-Autobauer Chrysler. Quelle: dapd

DetroitDer vor drei Jahren vor der Pleite gerettete US-Autobauer Chrysler setzt sein Comeback fort. Das mittlerweile mehrheitlich zum italienischen Fiat -Konzern gehörende Unternehmen wies für das dritte Quartal einen im Jahresvergleich um 80 Prozent auf 381 Millionen Dollar gestiegenen Nettogewinn aus. Der Nettoumsatz sei um 18 Prozent auf 15,5 Milliarden Dollar gestiegen, teilte Chrysler am Montag mit. Den weltweiten Absatz gab Chrysler für das Quartal mit 556.000 Fahrzeugen an.

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Der Autobauer bekräftigte seinen Ausblick für das gesamte Jahr 2012: Danach soll bei einem Umsatz von 65 Milliarden Dollar ein Nettogewinn von 1,5 Milliarden Dollar erwirtschaftet werden.

Die größten Autohersteller in den USA

  • Methodik

    Einmal pro Quartal erstellen die Wirtschaftsprüfer von Ernst&Young ein Ranking der größten Autokonzerne nach Absatz. Wie die Autohersteller in den USA abgeschnitten haben. (Daten: 2. Quartal 2012)

  • Platz 10

    BMW - 83.000 verkaufte Fahrzeuge

    Die USA gehören für die Münchener zu den wichtigsten Märkten der Welt. Doch im Vergleich zum Vorjahr konnte der Absatz im zweiten Quartal nur um fünf Prozent zulegen.

  • Platz 9

    Kia- 151.000 verkaufte Fahrzeuge

    Währen die Koreaner in anderen Weltregionen stark wachsen, ist das Wachstum in den USA eher moderat. Die Zahl der verkauften Fahrzeuge stieg im Jahresvergleich um sieben Prozent.

  • Platz 8

    Volkswagen - 151.000 verkaufte Fahrzeuge

    Während die Wolfsburger weltweit zu den größten Autoherstellern zählen, haben sie auf dem amerikanischen Markt noch einen großen Abstand zur Spitze. Immerhin konnte der Absatz im Jahresvergleich um 28 Prozent zulegen.

  • Platz 7

    Hyundai - 193.000 verkaufte Fahrzeuge

    Sieben Prozent mehr Fahrzeuge konnten die Koreaner im zweiten Quartal verkaufen. In den USA bewegen sie sich auf einem Mittelfeldplatz.

  • Platz 6

    Nissan - 255.000 verkaufte Fahrzeuge

    In den USA erholen sich die Japaner von ihrer Absatzschwäche. Mit einem Wachstum von 16 Prozent festigen sie ihre Position unter den größten Herstellern in den USA.

  • Platz 5

    Chrysler - 436.000 verkaufte Fahrzeuge

    Kein US-Hersteller legte im abgelaufenen Quartal so stark zu wie Chrysler. Die Fiat-Tochter schmälert mit einem Wachstum von 24 Prozent die Sorgen ihres angeschlagenen Mutterkonzerns Fiat.

  • Platz 4

    Honda - 450.000 verkaufte Fahrzeuge

    Zurück in der Spitzengruppe. Mit einem Wachstum von 100 Prozent melden sich die Japaner eindrucksvoll zurück. 45 Prozent der Produktion werden mittlerweile in den USA verkauft.

  • Platz 3

    Toyota - 559.000 verkaufte Fahrzeuge

    Das Ziel ist klar: Der weltgrößte Autohersteller der Welt will auch im amerikanischen Markt zurück auf die Spitzenplätze. Mit einem Wachstum von 47 Prozent im zweiten Quartal wurde der Abstand auf die US-Hersteller verkürzt.

  • Platz 2

    Ford - 576.000 verkaufte Fahrzeuge

    Im Heimatmarkt machen die US-Amerikaner fast 42 Prozent ihres Umsatzes. Umso besser, dass dort die Verkäufe wieder anziehen. Ford kommt auf ein Wachstum von fünf Prozent.

  • Platz 1

    General Motors - 707.000 verkaufte Fahrzeuge

    Detroit bleibt die Wiege der amerikanischen Autoindustrie - und General Motors führend im Heimatland. Mit einem Wachstum von sechs Prozent konnte der Vorsprung im zweiten Quartal sogar leicht ausgebaut werden.

Die Mutter Fiat will am Dienstag ihr Zahlenwerk und eine aufgearbeitete Strategie vor allem für das unter der Schuldenkrise leidende Europa präsentieren.

  • 30.10.2012, 06:34 UhrNeptun

    Der dumme Daimler kaufte das marode Chrysler-Unternehmen in den USA für einen überhöhten Preis. Versenkte 10 Milliarden Euro, Verlor seine Wettbewerbsfähigkeit Audi und BMW gegenüber und anschließend verkaufte er Chrysler für ein Appel und Ei. Was hat Fiat gemacht: Fiat kaufte Chrysler für ein Appel und Ei und heute macht er mehrere Hundert- Millionen Dollar Gewinn. Das ist der Unterschied zwischen den Dummen und den Schlauen.

  • 30.10.2012, 05:58 Uhralfred789

    Der Absatz steigt in der ganzen Welt, nur in Europa nicht!!! Die deutschen Autobauer und deren Lieferanten sollten verstärkt in den Wachstumsmärkten wie USA, Brasilien oder Russland investieren und dort expandieren. Die deutschen Autobauer machen das schon längst, wobei auch deren Lieferanten nun folgen. Die Schaeffler Gruppe expandiert momentan in Indien und will von da aus den Asiatischen Markt beliefern.

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