Ergebnisprognose 2004 dürfte verfehlt werden
H&R Wasag leidet unter steigenden Rohölpreisen

Der norddeutsche Spezialchemieproduzent H&R Wasag hat seinen Ausblick für das laufende Jahr zurückgenommen. Das für 2004 prognostizierte Ergebniswachstum werde aufgrund der steigenden Rohölpreise nicht mehr erreicht werden können, teilte das Unternehmen mit.

HB FRANKFURT. „Die auch in den letzten Wochen anhaltende Verteuerung des Rohölpreise belastet die chemisch-pharmazeutischen Aktivitäten der H&R Wasag-Gruppe“, hieß es in einer Mitteilung des Unternehmens vom Mittwoch. Vor diesem Hintergrund sei davon auszugehen, dass das für das laufende Jahr angestrebte Ergebniswachstum von über 30 % nicht mehr zu schaffen sei. Zu Jahresbeginn hatte Wasag noch einen Gewinn vor Steuern von 14 Mill. € angepeilt nach 10,6 Mill. € im Jahr 2003.

Seit Mitte August habe sich der Rohölpreis um rund 25 % erhöht, begründete das in Salzbergen ansässige Unternehmen die Rücknahme des Gewinnziels. Daneben seien innerhalb weniger Tage die Preise für die wichtigsten Rohstoffe, die für die Produktion von Chemie- und Pharmavorprodukten benötigt würden, gestiegen. Das in den Vormonaten erzielte Gewinnwachstum der chemisch-pharmazeutischen Rohstoffsparte habe sich daher stark abgeschwächt.

An ihrem Umsatzziel von 470 Mill. € für dieses Jahr hielt die im SDax gelistete Gesellschaft aber unverändert fest. Für das Jahr 2005 seien die Aussichten zudem nach wie vor positiv, hieß es. Die Abschwächung in diesem Jahr sei nur temporär und ausschließlich auf die Entwicklung am Rohölmarkt zurückzuführen. Der Spezialchemieanbieter erwartet für 2005 einen Umsatz von über 500 Mill. € und einen Vorsteuergewinn von 20 bis 25 Mill. €.

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