Ergebnisprognose für 2004 leicht angehoben
FMC steigert Gewinn im dritten Quartal

Der Dialysespezialist Fresenius Medical Care (FMC) hat im dritten Quartal mehr verdient als vor Jahresfrist und seine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr erneut leicht angehoben. Das Unternehmen profitierte von einem weiteren Anstieg der Behandlungen chronisch Nierenkranker insbesondere in den USA.

HB FRANKFURT. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei im vergangenen Vierteljahr um neun Prozent auf 214 Millionen Dollar gestiegen, teilte das im Deutschen Aktienindex (DAX) gelistete Unternehmen am Dienstag vor Börseneröffnung in Bad Homburg mit. Damit traf FMC die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um zwölf Prozent auf 1,577 Milliarden Dollar. Unter dem Strich verdiente FMC 102 Millionen Dollar, ein Plus von 17 Prozent.

Auf Grund des positiven Geschäftsverlaufs habe FMC seine Prognose erhöht, teilte das Unternehmen weiter mit. Beim Jahresüberschuss geht FMC nun von einen Anstieg um mehr als 15 Prozent statt wie bislang von einem etwa 15-prozentigen Wachstum aus. Bereinigt um Währungseffekte sei nach wie vor ein Umsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich zu erwarten. FMC hatte bereits im August seine Prognose angehoben.

Das vor allem in den USA tätige Unternehmen setzte in Nordamerika 1,078 Milliarden Dollar um, ein Zuwachs von zehn Prozent. Pro Dialysebehandlung stieg der Umsatz auf 291 Dollar.

Das ist im Vergleich zum zweiten Quartal ein Plus von zwei Dollar, im Vergleich zum Vorjahresquartal sogar ein Anstieg von zwölf Dollar. Der Umsatz je Behandlung ist ein Schlüsselindikator für das Geschäft von FMC, die weltweit Dialysegeräte verkauft und auch in eigenen Kliniken Patienten behandelt. Analysten hatten mit einem leichten Anstieg dieser Kennzahl gerechnet. Außerhalb Nordamerika wuchs der Umsatz um 15 Prozent auf 499 Millionen US-Dollar.

In den ersten neun Monaten des Jahres stiegen die FMC-Erlöse um 13 Prozent auf 4,588 Milliarden Dollar, das Betriebsergebnis wuchs um 14 Prozent auf 625 Millionen Dollar.

Dank der guten Geschäfte von FMC und Fresenius Kabi konnte auch die Muttergesellschaft Fresenius in den ersten neun Monaten Umsatz und Gewinn steigern und ihre Gewinnprognose für dieses Jahr anheben. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) habe von Januar bis September im Vergleich zum Vorjahreszeitraum währungsbereinigt um 13 Prozent auf 628 Millionen Euro zugenommen, teilte die an der Börse im Nebenwerteindex MDax gelistete Gesellschaft mit. Damit traf Fresenius die durchschnittlichen Schätzungen von Analysten punktgenau. Nunmehr erwarte der Konzern für dieses Jahr beim Überschuss ein währungsbereinigtes Wachstum von rund 35 Prozent statt wie zuletzt von rund 30 Prozent, hieß es ausblickend. Der Umsatz solle 2004 währungsbereinigt im hohen einstelligen Prozentbereich zulegen.

Der Konzernumsatz legte in den ersten neun Monaten um drei Prozent auf 5,399 Milliarden Euro zu.

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