Ergebnissprung bei Technologiekonzern
Jenoptik profitiert von Militär-Boom

Wegen eines kräftigen Wachstums seiner Militärtechnik-Sparte hat der ostdeutsche Technologiekonzern Jenoptik Umsatz und Ergebnis im ersten Halbjahr gesteigert. Nicht alle Unternehmensbereiche liefen allerdings so gut.

HB BERLIN/JENA. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg um 23 Prozent auf rund 16 Mill. Euro, wie der Konzern am Mittwoch in Jena mitteilte. Der Gewinn nach Steuern stieg in den ersten sechs Monaten um 950 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 600 000 Euro auf 6,3 Millionen Euro. Der Umsatz kletterte um gut vier Prozent auf knapp 265 Mill. Euro. Trotz der sich abschwächenden Konjunktur stieg der Auftragseingang um sechs Prozent. Im Gesamtjahr 2008 will Jenoptik weiter ein Betriebsergebnis zwischen 37 und 40 Mill. Euro und Erlöse von über 550 Mill. Euro erzielen.

Während die Bereiche Laser & Optische Systeme sowie Messtechnik Umsatzeinbußen um 2,2 beziehungsweise 4,1 Prozent erlitten, legte Verteidigung & Zivile Technik um 18,1 Prozent auf 100,7 Mill. Euro zu. Das Ebit im Rüstungssektor schnellte um 170 Prozent auf 5,4 Mill. Euro empor und glich damit Rückgänge in den anderen Bereichen aus.

Der Konzern befindet sich im Umbau und trennt sich von Unternehmensteilen. In der Vergangenheit hatte Jenoptik bereits rund 80 Prozent seiner Umsätze abgegeben, um dafür mit den verbliebenen Sparten Optik und Laser sowie Mess- und Militärtechnik profitabler zu werden.

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