Ergebnissprung
Celanese trotz Preiserhöhung mit Gewinnanstieg

Nach einem Millionenverlust im Vorjahreszeitraum hat der US-Chemiekonzern Celanese im abgelaufenen zweiten Quartal wieder Gewinne geschrieben. Produktivitätssteigerungen und höhere Verkaufspreise sorgten für den Ergebnissprung.

HB NEW YORK. Celanese kam im Quartal auf einen Nettogewinn von 67 Millionen Dollar oder 41 Cent je Aktie nach einem Verlust von 125 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Mit dem Gewinn traf der Konzern die Schätzungen von Analysten.

Das Unternehmen hob zudem seine Prognose für den bereinigten Gewinn je Aktie in diesem Jahr auf 1,90 bis zwei Dollar je Aktie an. Zuvor waren 1,64 bis 1,69 Dollar in Aussicht gestellt worden - allerdings noch ohne die Auswirkungen der Übernahme der kanadischen Chemiefirma Acetex.

„Obwohl sich der Erwerb von Acetex von der zweiten Jahreshälfte 2005 an ergebnisverbessernd auswirken wird, ist die Anhebung unserer Prognose zum größten Teil auf die anhaltend starke Geschäftsentwicklung zurückzuführen“, erklärte Konzernchef David Weidman. Für das dritte Quartal rechnet Celanese mit einem bereinigten Gewinn pro Aktie zwischen 0,45 und 0,50 Dollar.

Celanese setzte im zweiten Jahresviertel 1,5 Milliarden Dollar um, ein Plus von 23 Prozent binnen Jahresfrist. Das Betriebsergebnis versechsfachte sich auf 152 Millionen Dollar. Die Celanese Corp, die seit Januar an der New Yorker Börse notiert ist, ist die Muttergesellschaft der Kronberger Celanese AG. Die Celanese AG fungiert inzwischen als Dachgesellschaft für das Europageschäft des US-Konzerns.

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