Erhöhte Nachfrage
Gildemeister erhöht erneut Umsatzprognose

Der Werkzeugmaschinenbauer Gildemeister reagiert auf die weltweit erhöhte Nachfrage und erhöht seine Umsatzprognose. Auch für den Gewinn prognostiziert der Konzern deutliche Zuwächse.
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DüsseldorfDie weltweit dynamisch gestiegene Nachfrage nach Werkzeugmaschinen hat Gildemeister im zweiten Quartal Rückenwind verliehen. Konzernchef Rüdiger Kapitza hob am Dienstag seine Prognose für Auftragseingang und Umsatz im Gesamtjahr erneut an. Die Bestellungen sollen nun mit über 1,8 Milliarden Euro die bisherigen Erwartungen um 100 Millionen übertreffen. Der Umsatz soll die Zielmarke von 1,6 Milliarden Euro übersteigen. Beim Gewinn legte sich der Konzernchef nicht fest, prognostizierte aber deutliche Zuwächse.

Im zweiten Quartal legte der Umsatz um 40 Prozent auf 397 Millionen Euro zu. Der operative Gewinn (Ebit) schnellte auf 22 Millionen Euro nach 1,8 Millionen vor Jahresfrist. Netto verdiente Gildemeister 1,2 Millionen Euro nach einem Verlust von 4,3 Millionen. Der Auftragseingang stieg um 51 Prozent auf 526 Millionen Euro; der Auftragsbestand summierte sich zur Jahresmitte auf rund 770 Millionen Euro, ein Plus von acht Prozent.

2010 hatte Gildemeister noch die Folgen der Wirtschaftskrise zu spüren bekommen und bei einem Umsatz von rund 1,4 Milliarden Euro operativ 45 Millionen Euro verdient. Netto blieben 4,3 Millionen Euro. Für 2010 waren die Aktionäre leer ausgegangen. Kapitza bekräftigte nun, für 2011 wieder eine Dividende ausschütten zu wollen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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