Erhöhte Prognose bestätigt
Fresenius kündigt höhere Dividende an

Der Bad Homburger Gesundheitskonzern hat den Aktionären des Unternehmens für 2004 eine höhere Dividende in Aussicht gestellt. Zugleich bekräftigte Fresenius-Konzernchef Ulf Schneider die Prognose für das Gesamtjahr.

HB FRANKFURT. Fresenius betreibe stets eine ertragsorientierte Dividendenpolitik, sagte Schneider in einem Interview der „Süddeutschen Zeitung“. „Auch in der Vergangenheit haben Ertragszuwächse zu guten Steigerungen bei den Dividenden geführt und auch in 2004 wachsen unsere Erträge“, sagte der Vorstandsvorsitzende der im Nebenwerte MDax gelisteten Gesellschaft. Für das Jahr 2003 hatte das Unternehmen eine Dividende von 1,23 Euro je Stammaktie und 1,26 Euro je Vorzugsaktie gezahlt.

„Die nach dem dritten Quartal erhöhte Prognose kann ich bestätigen“, sagte Schneider. Demnach erwartet Fresenius weiter für das Gesamtjahr ein währungsbereinigtes Wachstum des Überschusses von rund 35 Prozent. Der Konzernumsatz soll währungsbereinigt im hohen einstelligen Prozentbereich zulegen. Mit der derzeitigen strategischen Aufstellung sei das Unternehmen „glücklich“, sagte Schneider dem Blatt.

Die Bereiche Fresenius Medical Care - die im Dax notierte Dialysetochter des Konzerns - sowie Fresenius Kabi und Fresenius ProServe und dazu die Biotech-Aktivitäten seien „alle auf ihre eigene Art und Weise gut und wichtig für uns“. Ein fünftes Standbein komme nicht in Frage, weil dann „die Gefahr des Sich-Verzettelns“ bestünde, sagte Schneider der Zeitung.

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