Erhöhung möglich
S&P überprüft Ratings von Chrysler und Ford

Von der vorläufigen Tarifeinigung bei General Motors könnten auch die Bonitätseinstufungen von Chrysler und Ford profitieren. Die Agentur Standard & Poor's Ratings Services (S&P) setzte mehrere Ratings der US-Autobauer mit positiven Vorzeichen auf die Beobachtungsliste.

HB NEW YORK. Im Detail S&P setzte die Ratings für die Unternehmensbonität von Chrysler LLC, Daimler Chrysler Financial Services Americas LLC und das Rating für die langfristige Bonität der Ford Motor Co am Mittwoch auf die Beobachtungsliste – mit positiven Vorzeichen. Zur Begründung führte die Agentur die Einigung zwischen General Motors und der US-Automobilgewerkschaft UAW über einen vorläufigen Tarifvertrag an, die jetzt noch von den Beschäftigten ratifiziert werden muss. Entscheidend sei, dass sich GM bei dem wichtigen Punkt habe durchsetzen können, dass die Gewerkschaft die Verantwortung für die milliardenschwere Gesundheitsfürsorge von ehemaligen GM-Mitarbeitern übernimmt, erklärte S&P.

GM hatte sich für die Gründung eines Gesundheitsfonds stark gemacht, um den Großteil der rund 51 Mrd US-Dollar an Kosten aus den Büchern zu tilgen. Mit der Einigung sei der zweitägige Streik beendet worden und die Befürchtung, dass sich der Ausstand auf Chrysler oder Ford ausdehne, habe sich nicht bewahrheitet. S&P habe ein solches Szenario als sehr unwahrscheinlich eingestuft.

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