Erlöse steigen in allen Regionen
Scherings Kassenschlager wachsen weiter

Der Berliner Pharmakonzern Schering erwartet für das laufende Jahr weitere Umsatzzuwächse bei seinen wichtigsten Medikamenten Yasmin und Betaferon.

HB FRANKFURT. Die Erlöse mit dem Multiple-Sklerose-Mittel Betaferon dürften sich 2006 um eine hohe einstellige Rate erhöhen, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Der Umsatz mit der Verhütungspille Yasmin werde um eine starke zweistellige Rate zulegen.

Für das Gesamtjahr geht der vor der Übernahme durch den Konkurrenten Bayer stehende Konzern weiter von einer operativen Umsatzrendite von 18 Prozent aus. Die Kennziffer soll bis 2008 auf 20 Prozent steigen.

In den ersten drei Monaten hatte Schering den Betriebsgewinn auf 240 (Vorjahreszeitraum: 230) Mill. Euro gesteigert. Der Umsatz stieg stärker als erwartet um 16 Prozent auf 1,41 Mrd. Euro. Das Plus führte Schering aber zum Teil auf Währungseffekte zurück.

Die Erlöse stiegen in allen Regionen mit der Ausnahme von Japan: In Europa und den USA erhöhten sie sich währungsbereinigt um 14 Prozent, in Lateinamerika/Kanada um 28 Prozent sowie in der Region Asien/Pazifik um 25 Prozent. In Japan sank der Umsatz dagegen um 11 Prozent. Großhändler hatten hier ihre Bestände im ersten Quartal wegen der staatlichen Preissenkungen ab April reduziert.

Bayer will Schering für 16,5 Mrd. Euro übernehmen. Die Offerte wird vom Schering-Vorstand und-Aufsichtsrat unterstützt. Die Übernahme gefährdet rund 6000 Arbeitsplätze.

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