Ermittlungen gegen den Pharmakonzern
Gewinn von Bristol-Myers Squibb bricht ein

Der Gewinn des US-Pharmakonzerns Bristol-Myers Squibb ist im zweiten Quartal um 33 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum geschrumpft.

HB NEW YORK. In den vergangenen drei Monaten verdiente das in New York ansässige Unternehmen 667 Millionen Dollar (524 Millionen Euro), nach einer Milliarde Dollar im Vergleichszeitraum 2005.

Zusammen mit dieser Zwischenbilanz gab der Konzern am Donnerstag weitere schlechte Nachrichten bekannt: Das US-Justizministerium prüfe, ob eine mit dem Generika-Hersteller Apotex geschlossene Vereinbarung gegen das Wettbewerbsrecht verstoße, erklärte Bristol-Myers Squibb.

Die Vereinbarung, derzufolge Apotex eine Nachahmer-Version des blutverdünnenden Mittels Plavix erst im Jahr 2011 auf den Markt bringen wird, hat Bristol-Myers Squibb und seinem Vertriebspartner Sanofi-Aventis bereits eine Reihe von Zivilklagen eingebracht. Den beiden Unternehmen wird vorgeworfen, durch die Vereinbarung mit dem Generika-Hersteller die Bereitstellung eines günstigen Medikaments verhindert zu haben.

Den Gewinneinbruch im zweiten Quartal führte Bristol-Myers Squibb darauf zurück, dass 2005 die Steuerquote deutlich geringer gewesen sei. Zudem seien die Ausgaben für Forschung und Entwicklung gegenüber dem Vorjahr um 14 Prozent gestiegen. Neben dem Gewinn ging auch der Umsatz zurück, allerdings nur um knapp ein Prozent auf 4,87 Milliarden Dollar.

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