Erneuerbare Energie
First Solar leidet unter Abbau der deutschen Förderung

Über ein Jahrzehnt lang ermöglichten die Milliardensubventionen der deutschen Stromkunden den Anbieter aus aller Welt glänzende Geschäfte. Jetzt versiegt der Geldstrom aus Mitteleuropa - was sich sofort in den Bilanzen zeigt.
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HB NEW YORK. Der US-Solarenergiekonzern First Solar spürt den Abbau der Subventionen für Erneuerbare Energien in Deutschland. Der Branchenführer kündigte am Donnerstag Preissenkungen an, um den erlahmenden Absatz auf seinen wichtigsten Märkten anzukurbeln.

Schon im vergangenen dritten Quartal wirtschaftete der Konzern deutlich weniger rentabel als noch vor einem Jahr. Die Brutto-Rendite ging auf 40,3 Prozent zurück und lag damit mehr als zehn Prozentpunkte unter dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im zweiten Quartal erreichte First Solar noch 48,3 Prozent. Die Aktie des Konzerns stürzte nach Vorlage der Zahlen nachbörslich sechs Prozent ab.

Dennoch blickt der Konzern optimistisch aufs Gesamtjahr. Er erhöhte seine Gewinnprognose auf 7,50 Dollar bis 7,65 Dollar. Bislang lag die Spanne bei 7,00 Dollar bis 7,40 Dollar. Der Netto-Gewinn kletterte im dritten Quartal 16 Prozent auf 177 Millionen Dollar, der Umsatz 66 Prozent auf knapp 800 Millionen Dollar.

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