Diskussion: Kommentare zu: Ungebremste Nachfrage nach Solaranlagen

Oliver Stock, Chefredakteur Online

Liebe Leserinnen und Leser,

Wir freuen uns auf Ihren Kommentar. Gerne kritisch. Gerne auf den Punkt - von mir aus kurz und schmerzhaft. Auch Lob würden wir annehmen. Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem wirklichen Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie möchten wahrscheinlich auch wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten. Dafür steht die Handelsblatt-Online-Redaktion. Dafür stehe ich.

Ihr
Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online

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  • 07.01.2012, 17:33 UhrAnonymer Benutzer: Leser

    Solar Millennium war im Bereich solarthermischer Kraftwerke aktiv. Mit der Förderung der Photovoltaik in Deutschland hat das absolut nichts zu tun. Die Insolvenz hat auch nichts mit gekürzter Förderung, sondern lediglich mit schlechter Unternehmensführung zu tun.

    Naja, liebe "Journalisten" von reuters: Recherche ist halt lästig und Sachkenntnis optional.

    • 07.01.2012, 18:33 UhrAdamSchmitz

      "Kraftwerksentwickler" steht im Artikel. Da ist jedem klar, dass es nicht um Hausdächer geht.
      Ich muss das HB mal ausnahmsweise verteidigen.

    • 07.01.2012, 20:23 UhrAnonymer Benutzer: Werner

      Blödsinn, es geht im gesamten Artikel um Fotovoltaik und deren Förderung in Deutschland. Da hat die Pleite von Solar Millennium ungefähr so viel verloren wie die drohende Pleite von Kodak. Alles andere wäre irreführend und schlampig geschrieben und/oder schlampig recherchiert.

      Wirklich schlimm ist allerdings, dass diese Art der Artikelqualität im Handelsblatt mittlerweile völlig normal ist.

    • 07.01.2012, 21:34 UhrAnonymer Benutzer: SteTem

      Ich kann mich den vorherigen Meinungen nur anschließen: Die Qualität des Handelsblattes erreicht bei einigen Themen inzwischen das Niveau einer Boulevardzeitung.
      Als langjähriger Leser wünsche ich mir, dass das Handelsblatt zu seiner früher praktizierten, ordentlichen Recherche zurückfindet und wieder an Seriösität gewinnt...

    • 08.01.2012, 11:08 UhrEnergieelite

      Zuletzt wurde die Förderung zum 1. Januar 2012 um 15 Prozent gesenkt - viele errichteten offenbar noch kurz vor dem Stichtag eine Solaranlage.
      ----------------
      Der Parasitäre drang das schnelle Geld zu machen ist es , das eine unnatürliche nachfrage entstehen lässt .
      Lassen sie uns ALLE Subventionen und Abnahmegarantien einstellen,die folge wird sein, das sich der Markt auf Wirtschaftliche Grundsätze orientiert und gesundet .

      Die Pleite von Solar Millennium ist eine folge von Unwirtschaftlichkeit , dieses Unternehmen konnte im Wettbewerb nicht bestehen .
      Herstellungskosten , Energiepreise, Lohn und Lohnnebenkosten haben das Unternehmen von vornherein als Totgeburt gelten lassen .

      Ein Kraftwerk ist dann als Kraftwerk zu bezeichnen wenn eine Kraft (zb. Gas oder Wasser )zur Energieerzeugung genutzt wird .
      Solaranlagen über die wir hier sprechen erfüllen diese Eigenschaft nicht , weshalb sie nicht als Kraftwerk bezeichnet werden können .

    • 08.01.2012, 12:05 UhrAnonymer Benutzer: vandale

      Hallo Energieelite! Solarmillenium hatte sich auf solarthermische Kraftwerke konzentriert. Mit der Verlagerung der Produktion der umweltschädlichen Solarzellen nach China und den daraus erfolgten Kostenreduktionen der Solarphotovoltaik ist die Solarthermie innerhalb der Subventionsrahmens ins Hintertreffen geraten.

      Man hatte viel Geld in thermische Solarkraftwerke in Spanien, Andasol, gesteckt und dort hat man die Solarsubventionen quantitativ begrenzt.

      Weiterhin nehme ich an, dass Solarmillenium viel Geld für Medien- und Politikpflege zur Propagierung von Oekosolarmonstren in der Wüste ausgegeben hat, denken Sie an die Jubelartikel in allen Zeitschriften 2009/2010, andererseits vermochte man wohl keine Europäische Regierung davon zu überzeugen Subventionen für Wüstenkraftwerke locker zu machen.

      Vandale

  • 07.01.2012, 19:07 UhrAnonymer Benutzer: schacher

    Verständlich !

    Den meisten Investoren geht es ums Geld bzw. die erwirtschafteten Erträge.

    GENAU DENEN GEHT ES N I C H T um den Umweltschutz.

    • 07.01.2012, 21:35 UhrAnonymer Benutzer: vandale

      Es ist ein Ertrag zu Lasten der Mitmenschen die diese ökoreligiösen Monumente finanzieren müssen.

      Vandale

  • 07.01.2012, 21:44 UhrAnonymer Benutzer: vandale

    Vor jeder Reduzierung der Subventionssätze für diese Monumente ökologischen Glaubens steigen die Umsätze an.

    Die Subventionen für den wertlosen Zufallsstrom sind über 20 Jahre in die Zukunft gestreckt. Die Solarzelle des Jahres 2011 wird bis 2031 subventioniert. Jede neue Solarzelle erhöht die Subventionslast. Die Gesamtsubventionen steigen steil an. Es ist eine Frage der Zeit bis diese Subventionsblase platzt und die Subventionen irgendwie rückwirkend? gestrichen werden.

    Aufgrund dessen, dass Solarzellen einen weitgehend wertlosen Zufallsstrom zu extremen Kosten produzieren hängt die Branche ausschliesslich an den Subventionen. Die Deutschen Hersteller haben deshalb einen Schwerpunkt auf die Medien- und Politikpflege gelegt. Chinesische Hersteller verdrängen die Deutschen Hersteller. Bei einem Rückgang der Medien- und Politikpflege erscheint es wahrscheinlich, dass die Gesellschaft der Subventionen überdrüssig wird und die "Erneuerbare Energien" Blase dann recht schnell platzt.

    Vandale

    • 08.01.2012, 09:29 UhrAnonymer Benutzer: Tom

      Nach Ihrer Wortwahl, wäre es natürlich wesentlich besser neue Atomkraftwerke zu bauen und die Alten wieder zu aktivieren.
      Aber wohin mit dem Atommüll, darüber machen sich Leute wie Sie keine Gedanken ! Wohl zu kleindimensioniert der Kopfhohlraum - Nicht wahr !

      Die einzige Zukunft des MEnschen kann die "erneuerbare Energie" sein - alles andere führt früher oder später zum Untergang der Menschheit

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