Ernst & Young
Finanzinvestoren schrecken vor Deutschland zurück

Firmenjäger bleiben vor Übernahmekandidaten aus Deutschland in Deckung: Grund dafür sind laut Experten die vergleichsweise hohen Bewertungen. Dennoch wird mit 112 Zukäufen der höchste Wert seit der Finanzkrise erreicht.
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FrankfurtTrotz prall gefüllter Kassen bleiben Finanzinvestoren in Deutschland in Deckung. Die Firmenjäger stemmten 2014 hierzulande zwar 112 Zukäufe, was den höchsten Wert seit dem Finanzkrisenjahr 2008 markierte, so das Ergebnis einer am Montag veröffentlichten Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY (Ernst & Young).

Es waren aber eher kleinere Deals, denn das Transaktionsvolumen sank im Vergleich zu 2013 um 23 Prozent auf zehn Milliarden Euro. Die vergleichsweise hohen Bewertungen potentieller Übernahmekandidaten schreckten viele Private-Equity-Unternehmen ab, erklärten die Experten. Größte Transaktion des Jahres war der Kauf der Siemens-Hörgerätesparte durch EQT für 2,15 Milliarden Euro.

„Es gibt zurzeit mehr Liquidität im Markt als Anlagemöglichkeiten“, betonte EY-Fusionsberater Alexander Kron. „Und der Anlagedruck wird immer größer, da weiter Geld in die Fonds fließt.“ Dass die Geschäfte schon 2015 deutlich anziehen, erwartet EY nicht. Die Finanzinvestoren dürften eher mittelfristig wieder aktiver werden, erklärten die Studienautoren.

Die hohen Bewertungen machen zwar den Ausstieg leichter. EY sieht hier jedoch nach einem sehr starken Jahr 2013 den Höhepunkt überschritten. So sank der Wert der Beteiligungsverkäufe in Deutschland 2014 um ein Drittel auf 16,7 Milliarden Euro. Die Zahl der „Exits“ ging auf 70 von 84 zurück.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Ernst & Young: Finanzinvestoren schrecken vor Deutschland zurück"

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  • Finanzinvestoren schrecken vor Deutschland zurück



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    Finanzinvestoren schrecken eher vor EUROPA zurück...

    aber Deutschland wird nicht und kann nicht...

    sich aus dem Rattenschwanz entziehen.





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