Erreichen der Gewinnzone 2004 nicht aufgegeben
GM Europe hält an ehrgeizigen Zielen fest

Die Opel-Konzernmutter General Motors (GM) will den Plan, im laufenden Jahr in Europa die Gewinnzone zu erreichen, nicht fallen lassen.

HB FRANKFURT. „Wir haben nicht aufgegeben“, sagte der stellvertretende GM Europe-Chef Carl-Peter Forster am Montag am Rande einer Veranstaltung in Brüssel. Das Ziel sei schon immer ehrgeizig gewesen, ergänzte er. Vergangenen Monat hatte GM-Chef Robert Wagoner erstmals signalisiert, dass es schwierig werden könnte, das Gewinnziel in Europa zu erreichen.

Der weltgrößte Autohersteller schreibt seit Jahren rote Zahlen in Europa und hatte vor rund einem Monat angekündigt, künftig die Töchter Opel, Saab und Vauxhall aus der Europa-Zentrale in Zürich leiten zu wollen. Die drei Töchter sollen nicht mehr eigenständig für Schlüsselaufgaben wie Finanzen, Konstruktion, Einkauf, Fertigung, Marketing und Planung verantwortlich sein. Im Zuge des Umbaus wechselte auch Opel-Chef Carl-Peter Forster als zweiter Mann nach GME-Chef Fritz Henderson in die Europazentrale.

„Wir werden in diesem Jahr noch einige wenige Kosteneinsparungen sehen, aber weitaus mehr im nächsten Jahr und 2006“, sagte Forster. GM Europe hatte im vergangenen Jahr einen Verlust von 286 (Vorjahr: 549) Mill. Dollar verbucht.

Opel hatte 2001 ein umgreifendes Sparprogramm gestartet, um innerhalb von zwei Jahren in die schwarzen Zahlen zu gelangen. Allerdings verbuchte Opel 2003 einen ausgeweiteten operativen Verlust von 384 Mill. € nach einem Minus von 227 Mill. € im Jahr zuvor.

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