Erschließung von neuem Marktpotenzial
BMW-Konzern setzt weiter auf Osteuropa

Der Münchner Autohersteller will in Ungarn eine neue Gesellschaft gründen, die bereits am 1. Mai ihre Tätigkeit aufnehmen soll. Schon im Vorjahr setzte der Konzern in den zehn EU-Beitrittsländern rund 6 000 Fahrzeuge ab.

HB MÜNCHEN. Zeitgleich mit der EU-Osterweiterung werde die neue ungarische Vertriebsgesellschaft ihre Tätigkeit aufnehmen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in München mit. Ziel der Gesellschaft mit Sitz in Budapest sei die Erschließung des Marktpotenzials in dem Beitrittsland.

Mit der neuen Vertriebsgesellschaft wolle BMW die Verfügbarkeit von Automobilen und die Versorgung mit Ersatzteilen optimieren und den Service ausbauen. Neben dem Import von Autos der Marken BMW und Mini solle das Unternehmen auch die Zusammenarbeit mit nationalen Händlern unter anderem bei der Preis- und Produktstrategie sowie beim Marketing regeln. Auch die Autofinanzierung für Händler und Kunden sei über die neue Vertriebsgesellschaft möglich.

2003 setzte BMW in den zehn Beitrittsländern rund 6 000 Fahrzeuge ab. Wachstumspotenziale bietet nach Einschätzung des Autoherstellers vor allem das Premium-Segment. Daher werde sich der Absatz in den kommenden Jahren deutlich erhöhen.

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