Erste Einigung
Daimler-Chrysler stockt MTU-Friedrichshafen-Anteil auf

dpa-afx FRIEDRICHSHAFEN. Im Streit um den Verkauf des Dieselmotoren- und Turbinenbauers MTU Friedrichshafen hat sich Mehrheitseigner Daimler-Chrysler Kreisen zufolge mit einem Teil der Familiengesellschafter geeinigt. Der Autokonzern übernehme von drei Mitgliedern der Familie Maybach einen Anteil von insgesamt 7,2 Prozent, erfuhr die Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX am Mittwoch aus dem Umfeld des Friedrichshafener Unternehmens.

Die "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" berichtete ebenfalls über die Einigung. Der Preis für den Anteil solle deutlich über dem anteiligen Wert des angestrebten Verkaufserlöses von etwa einer Milliarde Euro für das gesamte Unternehmen liegen, schreibt die Zeitung.

Daimler-Chrysler stockt seinen Anteil damit von 88 auf rund 95,2 Prozent auf. Der Stuttgarter Konzern streitet seit Monaten mit den Familien über den Verkauf von MTU. Daimler-Chrysler hat inzwischen ein Liquidationsverfahren durchgesetzt, um die Vetorechte der Familien zu umgehen. Es wird erwartet, dass Daimler-Chrysler nun auch eine außergerichtliche Lösung mit dem Familienstamm Brandenstein-Zeppelin (4,8 Prozent) anstrebt.

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