Erste Ergebnisse 2. März bekannt geben: Bayer schüttet 3,5 Millionen Euro für Verbesserungsvorschläge aus

Erste Ergebnisse 2. März bekannt geben
Bayer schüttet 3,5 Millionen Euro für Verbesserungsvorschläge aus

Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat 2004 für Verbesserungsvorschläge seiner Mitarbeiter Prämien in Höhe von 3,5 Millionen Euro ausgeschüttet.

HB FRANKFURT. Insgesamt seien 15 000 Vorschläge in den Bayer-Ideen-Pool eingegangen und davon die Hälfte umgesetzt worden, teilte das Unternehmen mit. Der wirtschaftliche Nutzen habe bei 9,6 Millionen Euro gelegen. Die vielen Vorschläge seien ein Zeichen hoher Motivation der Beschäftigten, erklärte Personalvorstand Richard Pott.

Bayer hat unterdessen angekündigt, erste Geschäftszahlen für das vergangene Jahr bereits am 2. März zu veröffentlichen. Als Grund nannte der Konzern die Anforderungen des Anlegerschutzverbesserungsgesetzes.

Die Zahlen sollen um acht Uhr am Morgen bekannt gegeben werden. Dazu soll den Aktionären des Unternehmens auch der Dividendenvorschlag für das vergangene Jahr mitgeteilt werden. Für 2003 hatte Bayer seinen Aktionären die Dividende auf 50 Cent je Anteilsschein gekürzt. Im Jahr 2002 hatten die Leverkusener noch 90 Cent je Aktie an die Anteilseigner ausgeschüttet. Die Bilanzpressekonferenz ist nach wie vor für den 15 März geplant.

Bayer schloss mit der Abspaltung der Chemiegesellschaft Lanxess gerade den bislang größten Konzernumbau seiner Geschichte ab. Im Jahr 2003 hatte der Traditionskonzern auf Grund von Wertberichtigungen in Milliardenhöhe wegen der Neuausrichtung einen Rekordverlust von 1,36 Milliarden Euro unter dem Strich verbucht. Mit der Abspaltung von Lanxess hatte sich Bayer vom Großteil seiner Chemiegeschäfte und von etwa einem Drittel seiner Kunststoffgeschäfte getrennt.

Zum Konzernergebnis für das vierte Quartal (Oktober bis Dezember) hatte Bayer-Chef Werner Wenning kürzlich gesagt, Bayer habe in den sieben Quartalen davor das operative Ergebnis vor Sonderposten steigern können. Es sei davon auszugehen, dass auch das achte Quartal an diese Entwicklung anschließen werde. Das Jahresziel einer Steigerung des Gewinns vor Zinsen und Steuern (Ebit) - abzüglich Sonderposten - um mehr als zehn Prozent hatte der Konzern nach neun Monaten mit einem Plus von 27,6 Prozent klar erreicht.

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