Erste Quartal
GPC Biotech weitet Verlust aus

Das Biotechnologie-Unternehmen GPC Biotech ist im ersten Quartal wegen gestiegener Forschungs- und Marketingkosten tiefer in die Verlustzone gerutscht.

dpa-afx MARTINSRIED. In den Monaten Januar bis Ende März sei der Verlust je Aktie von 0,41 auf 0,54 Euro gestiegen, teilte die im TecDax notierte Gesellschaft am Dienstag mit. Der Periodenfehlbetrag erhöhte sich im ersten Quartal um 49 Prozent auf 19,2 Mill. Euro. Von dpa-AFX befragte Analysten hatten wegen der Kosten in Zusammenhang mit Satraplatin im Schnitt mit einem Nettoergebnis von minus 18,41 Mill. Euro gerechnet.

Der Umsatz sank um 30 Prozent auf 3,8 Mill. Euro (Vorjahr: 5,4). Der Ausblick für 2007 wurde bestätigt. Satraplatin, dessen US-Zulassung in diesem Jahr erwartet wird, soll GPC Biotech einmal einen jährlichen Spitzenumsatz von mehr als 500 Mill. Dollar einbringen.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet GPC Biotech weiterhin einen Umsatz auf dem Vorjahresniveau von 22,7 Mill. Euro. Mit liquiden Mitteln und kurzfristig veräußerbaren Finanzanlagen in Höhe von 112,8 Mill. Euro zum 31. März sei GPC in einer soliden Finanzposition und könne an den Vorbereitungen für die mögliche Markteinführung von Satraplatin in der zweiten Jahreshälfte arbeiten, sagte Finanzvorstand Mirko Scherer.

Die Verringerung des Umsatzes im ersten Quartal begründete GPC Biotech wie erwartet mit den niedrigeren Zahlungen im Zusammenhang mit dem Entwicklungs- und Lizenzvertrag für Satraplatin für Europa. GPC Biotech rechnen im August mit einer Entscheidung der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA über Satraplatin.

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