Erste Werke sagen Ja
Ford-Mitarbeiter stimmen über Tarifvertrag ab

Beim zweitgrößten US-Autobauer Ford gehen die Abstimmungen über den neuen Tarifvertrag auf die Zielgerade. Nachdem die Mitarbeiter in ersten kleineren Werken bereits grünes Licht gaben, stehen an diesem Sonntag die entscheidenden Urnengänge in den größten US-Fabriken des Herstellers an.

HB DETROIT. Bei den voraussichtlich bis Dienstag laufenden Abstimmungen benötigt die Gewerkschaft UAW den Segen von mehr als der Hälfte der 54 000 organisierten Ford- Beschäftigten. Ford ist nach General Motors und Chrysler der letzte der drei großen US-Autobauer mit einem neuen Tarifvertrag. Dank der vor einer Woche ausgehandelten Vereinbarung für vier Jahre kann Ford auf seinem Sanierungskurs wie die Wettbewerber Milliardenlasten abwerfen. So gibt es neue Niedriglohngruppen und die teure Krankenversicherung der Betriebsrentner wird ausgelagert. Mehrere tausend Mitarbeiter in fünf Ford-Werken haben laut einem Bericht der Zeitung „Detroit News“ vom Samstag dem neuen Vertrag bereits mit deutlicher Mehrheit zugestimmt.

Alle drei US-Hersteller kämpfen mit massiven Absatzproblemen. Experten erwarten für dieses Jahr auf dem US-Markt insgesamt rund 16 Millionen verkaufte Wagen - so wenig wie seit fast zehn Jahren nicht mehr. Nach einem Milliardenverlust im Vorjahr hatte Ford in dieser Woche deutliche Fortschritte auf dem Weg zurück in die Gewinnzone bekanntgegeben. Bislang gilt Ford als der schwächste der drei US- Hersteller.

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