Erstes Halbjahr 2007
Bei Endesa kommt weniger raus

Der spanische Versorger Endesa hat einen Gewinnrückgang im Rahmen der Analystenerwartungen verbucht. Die Aktionäre reagierten prompt auf die Zahlen. Die Übernahme Endesas durch das italienische Unternehmen Enel und den spanischen Baukonzern Acciona ist am Mittwoch von der Madrider Börsenaufsicht genehmigt worden.

fo/bef/HB MADRID/BRÜSSEL. Für das erst Halbjahr gab der Konzern am Mittwoch einen um 28,5 Prozent niedrigeren Nettogewinn von 1,26 Mrd. Euro bekannt.

Endesa-Aktien reagierten positiv auf den Quartalsbericht. In einem schwachen Markt stiegen die Titel 0,1 Prozent auf 39,45 Euro. Die Aktien haben sich in jüngerer Zeit nicht mehr deutlich bewegt, seitdem das Übernahmeangebot von 40,16 Euro durch Acciona und Enel angekündigt worden ist.

Am Mittwoch gab die Madrider Börsenaufsicht CNMV grünes Licht für die Übernahme. Mit der Entscheidung kommt auch Eon dem Ziel näher, im Zuge der Transaktion Beteiligungen an dem größten spanischen Versorger zu erhalten.

Nachdem bereits die EU-Kommission und die spanische Energiebehörde CNE zugestimmt hatten, ist nun der Weg für die 42,5 Mrd. Euro schwere Übernahme frei. Enel und der spanische Baukonzern Acciona hatten sich mit Eon monatelang einen erbitterten Übernahmekampf um Endesa geliefert. Die Deutschen lenkten schließlich Anfang April ein. Der größte deutsche Versorger soll nun Beteiligungen im Wert von rund zehn Mrd. Euro erhalten. Darunter sind Endesa-Pakete in Spanien, Italien und Frankreich.

Endesa legte am Mittwoch auch Zahlen für das erste Halbjahr vor. Der Nettogewinn des Versorgers ging danach gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 28,5 Prozent auf 1,26 Mrd. Euro zurück. Das Unternehmen kämpfte zudem weiter mit dem Stromausfall in Barcelona, wo seit Tagen Zehntausende Menschen von der Versorgung abgeschnitten sind.

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