Erstes Halbjahr
Berentzen macht Minus

Der Spirituosenhersteller Berentzen hat im ersten Halbjahr einen Verlust eingefahren. Allerdings sank er. Im Gesamtjahr sollen zumindest operativ schwarze Zahlen stehen.

HB HANNOVER. Der betriebliche Verlust sei vor allem dank Kostensenkungen von 3,6 auf 2,4 Mill. Euro gesunken, sagte ein Sprecher des Unternehmens aus dem niedersächsischen Haselünne am Montag. Unter dem Strich ging der Verlust von 4,3 auf 3,1 Mill. Euro zurück. Der Umsatz stagnierte: Ohne Branntweinsteuer lag er bei 83,5 Mill. Euro. Die Mitarbeiterzahl sank von 735 auf 689.

„Das erste Halbjahr ist wenig aussagekräftig für das Gesamtjahr, unser Geschäft ist sehr saisonabhängig“, betonte der Sprecher. Rund zwei Drittel des Umsatzes mache Berentzen in der zweiten Jahreshälfte. Der Vorstand halte daher an dem Ziel eines „leicht positiven operativen Ergebnisses“ als Ziel für 2006 fest.

Im vergangenen Jahr hatte Berentzen operativ einen Verlust von 2,7 Mill. Euro verbucht bei einem Nettoumsatz von 180 Mill. Euro. 2005 habe Berentzen rund 8 Mill. Euro eingespart, sagte der Sprecher. „Das zieht sich auch weiter durch; Kostensenkung ist ein Dauerthema.“

Berentzen ist vor allem für seinen gleichnamigen Apfelkorn bekannt, den es seit 30 Jahren gibt. Seither wurden davon mehr als 300 Mill. Flaschen abgesetzt. Kernmarken sind außerdem „Puschkin“, die sich nach Unternehmensangaben im ersten Halbjahr überdurchschnittlich gut entwickelt hat, und „Polar“. Daneben verdient Berentzen als Abfüller und Vermarkter von Pepsi für Norddeutschland sein Geld.

Die Berentzen-Gruppe setzte im ersten Halbjahr 42 Mill. Flaschen Spirituosen ab nach 42,7 Mill. im Vorjahreszeitraum. 32,8 Mill. Flaschen wurden im Inland verkauft. Der Absatz an alkoholfreien Getränken stieg durch die breitere Zusammenarbeit mit Pepsi von 668 200 auf 707 600 Hektoliter.

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