Erstes Halbjahr
Neubewertung belastet Zwischenbilanz bei Escada

dpa-afx ASCHHEIM. Wegen der Neubewertung einiger Bilanzpositionen hat Deutschlands größter Damenmodekonzern Escada im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2005/2 006 ein deutlich gesunkenes Vorsteuerergebnis verzeichnet. Aufgrund der einmaligen Aufwendungen sei der Gewinn vor Steuern von 14,5 Mill. Euro im Vorjahr auf 6,5 Mill. gesunken, teilte das im Sdax notierte Unternehmen am Donnerstag mit. Gleichzeitig wurden aber Umsatz und operatives Ergebnis deutlich gesteigert.

Der Konzern präzisierte außerdem seine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr. So wird nun für das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) eine Wachstumsrate "in der Größenordnung von zehn Prozent" erwartet. Weiterhin rechnet Escada mit dem Anstieg des Konzernumsatzes um einen mittleren einstelligen Prozentsatz. Für das Konzernergebnis nach Steuern werde ein positiver Wert prognostiziert.

Nach einer monatelangen Überprüfung der Bestände im Konzern sei es notwendig geworden, "einzelne bilanzielle Wertansätze zu korrigieren", hieß es weiter. Im wesentlichen seien Bestände und latente Steuern im Ausland neu bewertet worden. Dies habe eine deutliche Verringerung des Vorsteuerergebnisses zur Folge gehabt.

Die Erlöse seien im ersten Halbjahr dagegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konzernweit um 6,2 Prozent auf 332,1 Mill. Euro gestiegen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen wurde um 9,8 Prozent auf 36,9 Mill. Euro verbessert.

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