Erstes Quartal
Chemieboom schlägt sich in BASF-Bilanz nieder

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF hat im ersten Quartal 2007 sowohl Ergebnis als auch Umsatz deutlich gesteigert.

dpa-afx MANNHEIM. Das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen sei um 13,5 Prozent auf 2,116 Mrd. Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Mannheim mit. Damit übertraf das Unternehmen die Prognose der Analysten, die im Schnitt von einem Ebit vor Sondereinflüssen von 1,970 Mrd. Euro ausgegangen waren. Den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr bestätigte das Unternehmen.

Der Umsatz kletterte von Januar bis März um 16,9 Prozent auf 14,632 Mrd. Euro und lag damit ebenfalls über den Prognosen der Analysten. Diese hatten einen Umsatz im Schnitt von 14,440 Mrd. Euro erwartet. Zum Zuwachs beigetragen haben überwiegend die Übernahmen sowie höheren Absatzmengen und Preise in den Segmenten Chemikalien.

Im vergangenen Jahr hatte BASF die Degussa-Bauchemiesparte, den Harzspezialisten Johnson Polymer und Engelhard übernommen. Der Zukauf von Engelhard für 4,8 Mrd. Dollar ist die bisher größte Übernahme in der BASF-Geschichte.

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) nahm um 8,7 Prozent auf 2,010 Mrd. Euro zu. Das Ergebnis vor Steuern legte um 2,5 Prozent auf 1,916 Mrd. Euro zu. Nach Steuern und Anteilen Dritter wuchs der Gewinn in der Berichtsperiode um 8,9 Prozent auf 1,035 Mrd. Euro.

Die Analysten waren im Schnitt von einem Vorsteuergewinn in Höhe von 1,779 und einem Gewinn von 914,8 Mill. Euro ausgegangen. Der Gewinn je Aktie legte in der Berichtsperiode von 1,87 Euro im Vorjahr auf 2,08 Euro zu.

BASF bestätigte seine Ziele für das laufende Geschäftsjahr. Aufgrund der im Jahr 2006 zugekauften Geschäfte und organischen Wachstum soll der Umsatz deutlich steigen. Das Ebit vor Sondereinflüssen soll mindestens den Vorjahreswert erreichen. Seine Prognose für den Ölpreis und Dollar bestätigte das Unternehmen. BASF erwartet im Schnitt einen jährlichen Ölpreis der Sorte Brent von 55 Dollar je Barrel und einen Dollar-Wechselkurs von durchschnittlich 1,30 Dollar je Euro.

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