Erstes Quartal
Linde verdient deutlich besser

Der Industriegasekonzern Linde hat im ersten Quartal 2007 den Umsatz und das operative Ergebnis deutlich gesteigert.

dpa-afx MÜNCHEN. Das um Sondereffekte bereinigte operative Konzernergebnis (Ebitda) sei um 10,1 Prozent auf 569 Mill. Euro geklettert, teilte die im Dax notierte Gesellschaft am Freitag in München mit. Die von der Finanznachrichtenagentur dpa-AFX befragten Analysten waren Schnitt von einem Ebitda in Höhe von 572,1 Mill. Euro ausgegangen. Im Vorjahreszeitraum hatte das Ebitda auf vergleichbarer Basis 517 Mill. Euro gelegen. Den Ausblick für 2007 bestätigte das Unternehmen.

Das Vorsteuerergebnis (EBT) nahm von 170 Mill. Euro im Vorjahr auf 647 Mill. Euro zu. In dem Vorsteuerergebnis sind den Angaben zufolge Sondereffekte enthalten. Zum einen sei der Gewinn vor Steuern durch die zusätzliche Abschreibung wegen der BOC-Akquisition in Höhe von 107 Mill. Euro gemindert worden. Zum anderen habe sich der Buchgewinn in Höhe von 510 Mill. Euro aus dem Verkauf von Unternehmensteilen positiv ausgewirkt.

Unter dem Strich verdient Linde 458 (Vorjahr: 135) Mill. Euro. Das Ergebnis je Aktie stieg auf 2,76 (Vorjahr: 1,12) Euro. Bereinigt um die Sondereffekte betrug das Ergebnis je Aktie 1,07 Euro. Die Zahl der ausstehenden Aktien sei vor allem im Zuge der im Juli 2006 durchgeführten Kapitalerhöhung um etwa 40 Mill. auf rund 161 Mill. Stück erhöht. Der Umsatz kletterte in der Berichtsperiode um 9,4 Prozent auf 2,860 Mrd. Euro und traf damit die Schätzung der Analysten.

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