Erstes Quartal
Medigene weitet Verlust deutlich aus

Das Biotechnologie-Unternehmen Medigene hat im ersten Quartal einen höheren Verlust ausgewiesen als im Vorjahr.

dpa-afx MARTINSRIED. Unter dem Strich sei der Verlust von 0,1 Mill. Euro auf 6,6 Mill. Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Freitag in Martinsried bei München mit.

Neben der Konsolidierung der neu erworbenen Tochtergesellschaft Medigene Ltd. (früher Avidex Ltd.) seien auch die gestiegenen Forschungs- und Entwicklungskosten für den gestiegenen Verlust verantwortlich, hieß es zur Begründung. Der Umsatz stieg im ersten Quartal um vier Prozent auf 6,9 Milionen Euro.

Im Quartalsvergleich stammten die Erlöse laut Medigene hauptsächlich aus dem Verkauf des Krebsmittels Eligard in Europa. Im Vorjahresquartal stammten sie dagegen hauptsächlich aus einer Einmalzahlung, die Medigene bei Abschluss eines Lizenzvertrags für die Polyphenon E-Salbe erhalten hatte.

Der Aufwand für Forschung und Entwicklung (F & E) erhöhte sich im ersten Quartal 2007 um 62 Prozent auf minus 6,5 Mill. Euro. Der größte Teil des Anstiegs entfällt auf die Ausweitung der klinischen und vorklinischen Entwicklung des Endotag-Programms sowie die Konsolidierung von Avidex Ltd.

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