Erstmalige Vernehmung
Hartz räumt „Sonderbonus“ an Betriebsrat ein

Der frühere VW-Personalvorstand Peter Hartz hat bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig die Zahlung von „Sonderbonussen“ an den ehemaligen Betriebsratschef Klaus Volkert eingeräumt.

HB HAMBURG. Nach seinem Rücktritt vor mehr als einem Jahr habe Hartz nun auch die strafrechtliche Verantwortung für Vorgänge in seinem damaligen Ressort übernommen, teilte eine von dem Ex-Manager beauftragte Kommunikationsagentur am Montag mit. In der Affäre um Korruption bei Volkswagen wurde Hartz erstmals von der Staatsanwaltschaft Braunschweig vernommen.

Hartz habe die Begünstigungen mit der Bedeutung des Amtes des damaligen Konzernbetriebsratschefs in einem weltweit agierenden mitbestimmten Konzern begründet, hieß es in Hartz' Mitteilung. Um andere Themen sei es bei der Vernehmung nicht gegangen. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig war nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

In der seit über einem Jahr schwelenden VW-Affäre ermittelt die Staatsanwaltschaft Braunschweig gegen 14 Verdächtigte, darunter neben Hartz und Volkert auch weitere ehemalige Manager. Die Affäre war nach Berichten über Tarnfirmen und Schmiergelder ins Rollen gekommen.

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