Erstnotiz für den 17. Mai geplant
Börsengänger Mifa ewartet Umsatzanstieg

Der Börsenaspirant Mifa Mitteldeutsche Fahrradwerke AG erwartet für das laufende Jahr deutliche Umsatz- und Gewinnsteigerungen.

HB FRANKFURT. Der Umsatz dürfte 2004 auf über 70 Millionen Euro steigen, sagte das Unternehmen am Donnerstag auf der Emissions-Pressekonferenz in Frankfurt voraus. Im vergangenen Jahr setzte die Firma mit über 400 Mitarbeitern 63,3 (2002: 62,5) Millionen Euro um.

Vor Zinsen und Steuern (Ebit) visiert der Fahrradhersteller dieses Jahr einen Gewinn von 7,8 Millionen Euro an nach 5,58 Millionen Euro im Vorjahr. Eine Dividendenzahlung für 2004 schloss die Firma aus Sangerhausen in Sachsen-Anhalt nicht aus.

Die Mifa, die sich zusammen mit der Biria-Gruppe als Marktführer auf dem von einem harten Preiswettbewerb gekennzeichneten deutschen Fahrradmarkt sieht, plant ihre Erstnotiz am Geregelten Markt (General Standard) für den 17. Mai. Dies wäre der erste Börsengang seit Sommer 2002.

Die Mifa-Aktien können vom 10. bis 14. Mai zu einem Preis von 9,25 Euro je Stück gezeichnet werden. Insgesamt will Mifa 1,5 Millionen Aktien und damit 25 Prozent der Unternehmensanteile am Kapitalmarkt platzieren. Davon sollen eine Million Anteilsscheine aus einer Kapitalerhöhung stammen und 500 000 aus dem Besitz der Altaktionäre. Mit den Geldern aus dem Börsengang will die Firma ihr weiteres Wachstum finanzieren und verspricht sich davon deutliche Marktanteilssteigerungen in Deutschland und im übrigen Europa.

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