Erwartungen übertroffen
Salz und Düngemittel bringen K+S Gewinnschub

Mit einem kräftigen Gewinnschub um 44 Prozent ist der Salz- und Düngemittelhersteller K+S ins Jahr gestartet. Das Kasseler Unternehmen übertraf damit die Erwartungen seiner Anleger und hob die Jahresprognose an.
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FrankfurtK+S ist dank eines starken Salzgeschäfts und der Preiserholung bei Düngemitteln mit kräftigem Rückenwind ins Jahr gestartet. Der operative Gewinn (Ebit I) kletterte im ersten Quartal um 44 Prozent auf 317 Millionen Euro, wie der Kasseler Salz- und Düngemittelhersteller am Dienstag vor seiner Hauptversammlung mitteilte.

Analysten hatten im Schnitt mit 305 Millionen Euro etwas weniger erwartet. Der Dax-Konzern setzte 1,38 Milliarden Euro um, ein Plus von 16 Prozent binnen Jahresfrist. „Der gelungene Start in das laufende Jahr unterstreicht, dass wir mit Zuversicht auf die weitere Geschäftsentwicklung der K+S Gruppe in diesem Jahr schauen können“, sagte Vorstandschef Norbert Steiner. Auch Einsparungen hätten dazu einen „sehr nennenswerten Beitrag“ geleistet.

Für das laufende Jahr zeigte Steiner sich etwas optimistischer als bislang und erhöhte die Umsatzprognose. Er rechnet nun mit einem deutlichen statt nur moderaten Anstieg. Grund sei eine höhere Mengenerwartung im Geschäftsbereich Salz.

Die Ergebnisprognose, die 2015 einen deutlichen Zuwachs vorsieht, bekräftigte der Vorstandschef. Neben höheren Preisen, vor allem für Auftausalz in Nordamerika, profitiert K+S auch vom starken Dollar. Dieser dürfte die Preise bei Kali- und Magnesiumprodukten positiv beeinflussen.

Die Düngemittelpreise sind dabei sich zu erholen, nachdem sie 2013 nach dem Platzen des russisch-weißrussischen Exportbündnisses BPC eingebrochen waren. Die Preise sind seitdem zwar gestiegen, stehen angesichts des starken Wettbewerbs und Überkapazitäten bei der Produktion aber unter Druck. Die beiden großen nordamerikanischen Düngemittelersteller Potash und Mosaic hatten das erste Quartal ebenfalls mit Gewinnzuwächsen abgeschlossen, allerdings weniger stark als erwartet. Beide Unternehmen hatten vor einem möglichen Rückgang der Kalipreise gewarnt, Potash hatte sogar seine Ergebnisprognose gesenkt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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