Erzeugerpreise bleiben konstant
Chemiebranche legt beim Umsatz zu

Die deutschen Chemieunternehmen haben im zweiten Quartal beim Umsatz im Vergleich zum Vorquartal zugelegt. Dabei trug auch der Inlandsumsatz wieder zum Wachstum bei. Die Produktion verharrte jedoch auf dem Niveau des Auftaktquartals.

HB FRANKFURT. Der Gesamtumsatz der deutschen Chemieunternehmen habe im zweiten Quartal bei 35,6 Mrd. € gelegen, teilte der Verband der Chemischen Industrie (VCI) am Dienstag auf seiner Internet-Seite mit. Das sei ein Plus von 2,7 % zum Vorquartal. Der Inlandsumsatz sei um 3,4 % auf 16,6 Mrd. € gestiegen. Die Umsätze mit dem Ausland erhöhten sich um 2,1 % auf 19,1 Mrd. €. Die Produktion sei jedoch nach wie vor schwach und habe auf dem Niveau des ersten Quartals verharrt.

„Trotz höherer Rohstoffpreise blieben die Erzeugerpreise gegenüber dem ersten Quartal unverändert“, teilte der VCI weiter mit. Die Beschäftigung sei zudem weiter zurückgegangen. Im zweiten Quartal beschäftigten die Chemieunternehmen demnach rund 445 000 Mitarbeiter und damit 4,1 % weniger als vor einem Jahr.

Gestützt auf die steigenden Umsätze, insbesondere in den industrienahen Sektoren, erwartet der VCI, dass sich die Belebung des Chemiegeschäfts im weiteren Jahresverlauf fortsetzen wird. „Allerdings ist die Dynamik im Vergleich zur wachsenden Weltwirtschaft äußerst moderat“, teilte der Verband mit.

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