Erzrivale Airbus will mit A330-200 gegenhalten
Wachsendes Interesse am Dreamliner

Kurz vor dem erwarteten Verkaufsstart des neuen Airbus-Langstreckenjets A 350 hat der US-Rivale Boeing sein Ziel bekräftigt, bis Jahresende 200 Flugzeuge seines Konkurrenzmodells 7E7 „Dreamliner“ verkauft zu haben.

HB DÜSSELDORF. „Es bleibt dabei: Diese Marke wollen wir schaffen“, sagte Boeing-Marketingdirektor Stephen Ford dem Handelsblatt (Montagausgabe). Bisher hat der amerikanische Luft- und Raumfahrtkonzern erst 52 feste Bestellungen erhalten, davon 50 von der japanischen Gesellschaft All Nippon Airlines. Eine wachsende Anzahl von Airlines zeige aber großes Interesse an der Boeing-Neuentwicklung, sagte Ford.

Der europäische Erzrivale Airbus will im Langstrecken-Segment mit einer gut drei Milliarden Euro teuren Weiterentwicklung seines Flugzeugtyps A330-200 gegenhalten. Mit einem Derivat dieses Modells, dessen Rumpf im Vergleich zur 7E7 schwerer ist, hält Boeing seinen Rivalen allerdings für nicht konkurrenzfähig: „Die 7E7 wird deutlich effizienter fliegen, weil sie neu entwickelt wurde und State-of-the-art-Technologien bei Material, Flugsystemen und Triebwerken verwendet“, sagte Boeing-Manager Ford. Das Design der A330 sei indes "15 Jahre alt".

>>> Fotostrecke: Die neuen Flugzeugmodelle von Airbus und Boeing

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