EU contra Russland

Sanktionen spalten deutsche Wirtschaft

Die nächste Stufe der EU-Sanktionen könnte unter anderem ein Pipeline-Projekt im Schwarzen Meer treffen. Die Röhren dafür kommen aus Deutschland. Die Diskussion über Sinn und Zweck von Sanktionen kocht weiter.
Update: 25.07.2014 - 16:54 Uhr 7 Kommentare

„Sanktionen können zu Wirtschaftskriegen führen“

Düsseldorf/BerlinEnde Januar war die Stimmung in Mülheim an der Ruhr gut: Ein Großauftrag für eine Pipeline quer durchs Schwarze Meer war bei Europipe eingegangen. 450.000 Tonnen Stahl umfasste die Order für das Großprojekt South Stream, im April startete die Produktion. Die Kurzarbeit in der Firma war damit Geschichte, die Arbeit für 700 Beschäftigte im Zweischicht-Betrieb für ein Jahr gesichert.

Der Vertrag ist jetzt auf der weltpolitischen Bühne gelandet. Die Europäische Union feilt an einer Verschärfung der Sanktionen gegen Russland. Die Offshore-Energiebranche steht ganz oben auf der Liste der möglichen Leidtragenden – und damit rückt das South-Stream-Projekt ins Blickfeld. „Wir produzieren und liefern“, sagt ein Sprecher des Stahlkonzerns Salzgitter, der zu 50 Prozent an Europipe beteiligt ist, zu Handelsblatt Online. „South Stream ist eine holländische Firma, das wird regulär abgewickelt.“ Doch ob die fertigen Röhren dann auch installiert werden dürfen, steht auf einem anderen Blatt.

Die Russland-Deals der deutschen Wirtschaft
Chairman of German Railway Deutsche Bahn Grube poses ahead of the company's half year news conference in Berlin
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Deutsche Bahn

Mitten in der politischen Krise wirbt Bahnchef Rüdiger Grube um einen Milliardendeal in Russland. Die russische Staatsbahn will den Bau einer rund 800 Kilometer lange Bahnstrecke von Moskau nach Kasan ausschreiben. Die Deutsche Bahn würde sich diesen Auftrag über 20 Milliarden Euro gerne sichern. Doch die zugespitzte Lage in der Ukraine könnte das Geschäft noch gefährden.

BASF zur Bilanz-PK 2014 / Methylamin-Anlagen, Geismar Verbund
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BASF

Das Gashandels- und Gasspeichergeschäft will BASF abspalten und an den russischen Staatskonzern Gazprom verkaufen. Doch das Vorhaben stockt: Eigentlich sollte der Deal schon zur Jahresmitte abgeschlossen sein. Bei der Bekanntgabe der jüngsten Quartalszahlen wurde nun ein Abschluss des Anteilstauches im Herbst in Aussicht gestellt.

southstream2
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Wintershall / Europipe

Die zwischen Russland und Bulgarien quer durchs Schwarze Meer geplante Pipeline ist ein Großprojekt mit deutscher Beteiligung. 450.000 Tonnen Röhren liefert Europipe aus Mülheim an der Ruhr, die BASF-Tochter Wintershall ist an dem Projekt beteiligt. Eine symobilsche Schweißnaht zum Baubeginn wurde im Dezember 2012 gesetzt (Bild).

Metro Bilanz
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Metro

Die verschärften Russland-Sanktionen bremsen auch den Düsseldorfer Handelskonzern bei seinen Plänen aus. Eigentlich wollte das russische Großmarktgeschäft an die Börse bringen. daraus wird erst mal nichts - wegen der US-Sanktionen gegen russische Unternehmen wie Gazprombank und Rosneft. Die EU hatte unter anderem, dass zwei europäische Förderbanken keine neuen Projekte in Russland mehr genehmigen dürfen.

Claas
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Claas

Für den deutschen Landmaschinen-Bauer ist Russland ein besonders wichtiger Wachstumsmarkt. Erst kürzlich hatte das Unternehmen beschlossen, die Produktion im russischen Krasnodar zu erweitern. Theo Freye, Sprecher der Claas Konzernleitung ist optimistisch, dass die Pläne trotz der politischen Krise umgesetzt werden könenn: „Die Situation in Russland und der Ukraine hat natürlich Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf in der Region. Wir setzen jedoch unvermindert auf den langfristigen Erfolg unseres Engagements in beiden Ländern.“

Bohr- und Förderinsel "Mittelplate"
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RWE

Als der Energieriese RWE seine Pläne veröffentlichte, die Öl- und Gasfördertochter Dea für 5,1 Milliarden Euro an eine Investorengruppe um den russischen Milliardär Michail Fridman zu verkaufen, gab es bereits erhebliche Kritik. Nun könnte der Deal erneut wackeln: Offshore-Rohstoff-Geschäfte dürften von einer Sanktionserweiterung betroffen sein.

Clothes are pictured in the new Adidas Originals store before the opening in Berlin
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Adidas

Der Sportartikelriese aus Herzogenaurach ist in Russland sogar Marktführer. Doch nicht nur der sinkende Rubel macht Adidas derzeit das Leben schwer: Erst Ende 2013 kam es zu Lieferengpässen, weil der Vertrieb auf ein neues Verteilzentrum in der Nähe von Moskau umgestellt wurde. Sanktionen dürften auch Adidas treffen: Immerhin gilt das Land als einer der wichtigsten Einzelmärkte.

Nach Angaben von Brüsseler Diplomaten besteht grundsätzlich Einigkeit, Russland den Zugang zu den EU-Finanzmärkten zu erschweren, künftige Waffenexporte zu verbieten, ein Ausfuhrverbot für Hochtechnologieprodukte und um Exportbeschränkungen für Spezialanlagen zur Öl- und Gasförderung. Am Donnerstagabend war zunächst nur eine leichte Verschärfung beschlossen worden. Die EU-Kommission will die Gesetzesvorlagen für die erweiterten Sanktionen „schnell“ ausarbeiten. Diese sollen am Dienstag von den EU-Botschaftern in Brüssel beraten werden, so ein Sprecher der EU-Kommission am Freitag.

Für weitreichende Sanktionen hat die Politik die Rückendeckung zumindest eines Teils der deutschen Exportwirtschaft. Im Handelsblatt-Interview hatte Eckhard Cordes, Chef des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, angekündigt: „Wenn der Preis bezahlt werden muss, werden wir ihn zahlen.“ Wenn die Bundesregierung und die EU wegen unzureichender Kooperation Russlands harte Sanktionen umsetzten, „dann tragen wir dies zu hundert Prozent mit“, so Cordes weiter. Der Verband der Maschinen- und Anlagenbau bekennt sich auch weiterhin zum Primat der Politik, auch der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sieht das so.

„Sanktionen setzen 300.000 Arbeitsplätze aufs Spiel“
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7 Kommentare zu "EU contra Russland: Sanktionen spalten deutsche Wirtschaft"

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  • Röhrenembargo? Wann machen wir endlich ein Tunnelbauembargo und Raketenembargo, damit die Islamgläubige Israel nicht mehr angreifen und die Israelis töten können? Warum schweig unser Bundespräsident Gauck so hartnäckig zu den Taten des Islams? Ist er noch ein Christ??

  • Wer das "Spiel" um die Ukraine verstehen will, muß nur Zbigniew Brezinzki "Die einzige Weltmacht, die amerikanische Strategie der Vorherrschaft" lesen.

    1997 als Brezinski sein epochemachendes Buch veröffentlich hat, sah die globale Situation für die USA scheinbar noch besser aus, inzwischen nach diversen Krisen und Fehlschlägen(Irak, Syrien, fehlgeschlagener arabischer Frühling u.s.w) hat sich die Lage dramatisch verändert zugunsten Russlands und Chinas, die in einer Allianz ernsthaft in der Lage sind, den angloamerikanischen Ansprüchen etwas entgengen zu setzten.

    Die Schlüsselposition der Ukraine hat sich allerdings nicht verändert, der Brezinski eine überragende Bedeutung um Macht und Einfluss im europäisch-eurasischen Raum zuerkennt.

    Letzendlich ist ein politischeon Zusammenspiel von Lissabon bis Beijing das grosse Schreckgespenst für die angloamerikanischen Ansprüche auf Unilateralität, denen es entgengen zu wirken gilt, mit allen Mitteln, die Politik breitstellt, seitdem von Politik auf diesem Planeten die Rede ist, von den alten Großreichen bis heute.

  • Von Sanktionen Europas gegen Russland werden vor allem China und die USA profitieren.

    Ich kann überhaupt nicht verstehen, dass europäische Regierungen ernsthaft eine derartig den eigenen Interessen zuwiderlaufende Sanktionspolitik ins Auge fassen.

    Im übrigen spricht bis heute nichts außer unbewiesenen Behauptungen der Amerikaner dafür, dass Russland oder die Aufständischen in der Ostukraine für den Absturz von MH17 verantwortlich sind.

    Viel wahrscheinlicher ist es, dass den ukrainischen Streitkräften wie schon im Jahr 2001 bei einer Luftabwehrübung am 17. Juli ein verhängnisvoller Fehler unterlaufen ist.

    Und dass es der Westen war, der die Ukraine destabilisiert und den gewaltsamen Putsch gegen den demokratisch gewählten Präsidenten Janukowitsch Februar gefördert hat, ist für jeden nicht voreingenommenen Beobachter offensichtlich.

    Allmählich werde ich angesichts der ständigen westlichen Eskalationspolitik putinophob. Denn ich frage mich, wie lange Russland es sich noch gefallen lassen wird, dass die russische Bevölkerung in der Ostukraine zusammenkartäscht und massakriert wird.

    Bisher hat Putin eine außerordentlich bemerkenswerte Zurückhaltung gezeigt und jede militärische Intervention vermieden, weil er weiß, wie groß die Gefahr eines großen Krieges ist und wie viele Menschen einen solchen Krieg mit dem Leben bezahlen müssten. Aber ewig, so fürchte ich, wird seine Geduld nicht währen.

  • "EU contra Russland"

    Wollen uns die Monopolmedien mit solcher Anti-Russland Propaganda auf einen Krieg gegen unsere Freunde in Russland einstimmen?

    Stelle dir vor es ist Krieg und keiner geht hin.

    Feindbilder schaffen Projektionsflächen und erlauben es, dass man sich selbst "stark" und "besser" fühlen kann. Die Massenmedien schaffen ständig solche Feindbilder:

    "Schurkenstaaten", "Terroristen", "Verschwörungstheoretiker" und neu auch "Esoteriker" und "Veganer". Aktuelle Beispiele aus der Ukraine zeigen, wie durch journalistische Manipulation die "Massen" gegen ausgewählte Minderheiten und Andersdenkende aufgehetzt werden.

    Sie kennen sicher das Zitat des US-Politikers Hiram Johnson: "Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit." Und manchmal bleibt die Wahrheit eben schon im Vorfeld auf der Strecke – damit überhaupt Gründe für einen gewollten Krieg vorliegen.

    Das hat die Geschichte immer wieder gezeigt. Und mit gezielt gestreuten Falschmeldungen in den Medien ist schon so mancher Konflikt gewollt eskaliert.

    Da war doch was in den Propagandamedien mit "Irak hat Massenvernichtungswaffen", oder?
    Habe ich das 2002 und 2003 nur geträumt, dass jeden Tag Politiker und Experten im Fernsehen auftraten und erklärten, wir müssten gegen den Irak in den Krieg ziehen, weil Saddams Arsenal an tödlichen Waffen so bedrohlich ist?

    Sollen wir jetzt von den gleichen West-Propagandamedien gegen unsere Freunde in Russland gehetzt werden?

    Speziell heute in unserem Medienzeitalter sorgen immer wieder Bilder von Unruhen für massive Stimmungsmache – und dann stellt sich oft heraus, dass es sich um komplett gestellte Bilder handelte.

    Deshalb empfiehlt es sich, bei solchen "Nachrichten" skeptisch zu sein, da niemand von uns die Wahrheit wirklich überprüfen kann.

    Aus diesem Grund, sollten Sie sich bei "Nachrichten" immer fragen:

    Kann man alles glauben, was in den gleichgeschalteten Massenmedien steht?

  • Warum verheimlicht Ukraine Fluglotsen-Gespräche?

    Politikgangster und westliche Propaganda-Postillen - allen voran die GEZwangssender - fordern Aufklärung in Sachen MH17. Doch niemand fragt, warum die Ukraine bis heute die Herausgabe der Fluglotsengespräche blockiert. Vielleicht weil Kiew selbst am Abschuss von MH17 beteiligt war?

    Bei der Ursachenforschung zum Abschuss von Malaysia Airlines MH17 könnte es schon in nicht allzuferner Zukunft eine dramatische Wende geben. Denn eines ist klar: Obwohl besonders die USA gleich zu Anfang mit angeblichen Satelllitenaufnahmen beweisen wollten, dass Rebellen und Putin die Täter sind, sehen die Fakten bis heute ziemlich dünn aus.

    Die versprochenen Satellitenaufnahmen werden nicht gezeigt, obwohl es sie mit Sicherheit gibt. Das Rebellengebiet in der Ostukraine dürfte eines der bestüberwachten Landstriche auf unserem Globus sein.

    Also wo bleiben die Beweise?

    Sollte sich beim Blick auf die Aufnahmen womöglich herausgestellt haben, dass der Abschuss durch die Ukraine verursacht wurde?

    Werden die Bilder deshalb nicht veröffentlicht?

    Eine andere Erklärung kann es eigentlich nicht geben. Denn wenn es tatsächlich die angeblichen Beweisfotos gäbe und sie Russland oder Rebellen als Täter ausweisen, dann hätte man sie schon längst veröffentlicht.

    Russland hat gezeigt, wo die Ukraine ihre BUK-Flugabwehrsystem stationiert hat.
    Diese lagen in Abschussreichweite von MH17. - Warum zeigen die USA nicht, wo die BUKs der Rebellen stehen?

    Haben sie auf ihren Fotos etwa keine gefunden?

    Welcher Journalist des Mainstream hat eigentlich diese entscheidenden Fragen bisher gestellt?

    Niemand!

    Stattdessen volksverhetzendes Russland-Bashing im Stil des III.Reiches.
    Dort wo Fakten fehlen trommeln die Massenmedien emotionale Hetze in einer bisher nie dagewesenen Form. Das ist neu in dem Informationskrieg, der seit einer Woche tobt und die Menschen mit plumpen Falschmeldungen täuscht.

  • Warum Sanktionen gegen Russland?

    Wir befinden uns seit 2009 inmitten eines gewaltigen Wirtschafts- und Währungskriegs.

    Von den Massenmedien totgeschwiegen, stehen sich das westliche Bankenkartell um die private Fed und die aufstrebenden Nationen um die BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) gegenüber.

    China und Russland fordern ein Ende der Dollar-Herrschaft und die Einführung einer neuen, durch Gold gedeckten Weltleitwährung.

    Das westliche Bankenkartell versucht indes mit allen Mitteln ( inkl. Medien ), seinen sterbenden Fed-Dollar lange genug am Leben zu erhalten, um zwischenzeitlich eine eigene, neue private Weltwährung etablieren zu können.

    Washington ist im freien Fall und dabei ihre Weltherrschaft an China & Russland abzutreten.
    Unter diesem Gesichtspunkt sind unter anderen der Syrien- und der Ukrainekonflikt zu sehen.

    Die USA tauschen seit Jahren wertvolle Rohstoffe gegen „wertlose“ Dollar!

    Mit ihrer Weltwährung Dollar musste jedes Land der Welt im internationalen Zahlungsverkehr sich Rohstoffe bezahlen lassen und die private FED konnte dafür ohne Ende bunte Papierdollar drucken.

    Gegen die Länder, die in der Vergangenheit nicht an diesem "Spiel" teilhaben wollten, sondern ihre Rohstoffe für andere Währungen weggaben, wurde ein Krieg inszeniert (Irak, Libyen, etc. und jetzt Russland).

    In der Tat besteht derzeit eine Gefahr, dass ein 3. Weltkrieg sich an den aktuellen Konflikten entzünden könnte. In der Jelzin-Ära war Washington in Russland schon fast am Ziel gewesen, da sie über Beteiligungen an den Schlüsselindustrien wie Öl und Gas, aber auch den Medien, schon einen großen Profit aus dem Land gezogen hatten.

    Das änderte sich als Putin an die Macht kam.

    Er bekämpfte mit nationaler Wirtschaftspolitik das alte System.

    Aus diesem Grund ist Putin den USA bzw. deren Regierungen ein Dorn im Auge und wird deswegen in den Medien verteufelt.

    Da sollte man sich mal die Frage stellen, wem gehören eigentlich die Medien?

  • Man muß auch South-Stream im Gesamtzusammenhang der geoökonomischen und geostrategischen Interessen der harten transatlantischen Sanktionsbefürworter sehen.

    Sanktionen schaden nicht nur Russland sondern ganz erheblich auch den EU-Staaten allerdings in unterschiedlichem Maß. Die Erdgas- und Erölversorgung Europas ist durch eine harte Sanktionspolitik in einem Ausmaß gefährdet, das eigentlich nicht mehr kalkulierbar ist.

    Bisher hat man sich darauf verlassen, dass Russland wie früher die Sowjetunion Verträge gewissenhaft einhält.

    Wenn Russland allrdings in einem Ausmaß den
    Druck erhält wie ihn manche befürworten, kann die Energieversorgung Europas schon alleine dadurch gestört werden, dass die Durchleitung duch eine destabilisierte Ukraine nicht mehr gewährleistet ist.

    Es gilt nach wie vor das was Helmut Schmidt gesagt hat,"Sanktionen sind dummes Zeug". Wer an ihrer Spirale weiter dreht, handelt in hohem Maße grob fahrlässig
    und letztendlich ideologisch und nicht politisch.

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